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Planet Biblioblog 2.0
Aktualisiert: vor 3 Jahre 38 Wochen

Archivalia: Klaus Graf: Vorträge, die online vorliegen

10. April 2013 - 21:24
Die Zusammenstellung

[archiv.twoday.net]

habe ich erheblich erweitert.

Vorträge mit Druckfassung:

[archiv.twoday.net]
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Archivalia: Buch als Kulturgut und Digitalisierung

10. April 2013 - 21:02
Stephan Krahwinkel erörtert die Perspektiven der Buchkultur unter besonderer Berücksichtigung von Google Books:

[jaynightwind.blogspot.co.at]
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Archivalia: Genealogischer Newsletter

10. April 2013 - 20:59
Wie immer recht reichhaltig:

[wiki-de.genealogy.net]
Kategorien: News

Archivalia: Document collections, mobilized regulations, and the making of customary law at the...

10. April 2013 - 20:39
Simon Teuscher's article, in: Archival Science, 10(3), 2010, :211-229, is Open Access online (unfortunately in the author's version) at

[dx.doi.org]

"Using late medieval examples from Switzerland, this paper argues that the emergence of formally organized archives around 1500 was part of an important shift in how documents could be deployed. However, this shift was not away from an oral and toward a literate culture, as argued in some earlier studies, but rather away from seeing documents as testimony that reminded a community about past authoritative actors, and toward relating the texts of documents to other texts, that is, to contexts. "

On Teuscher's work see also:

[archiv.twoday.net]
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Archivalia: ZORA Zürich: Volltextsuche ist Murks

10. April 2013 - 20:08
Volltextsuchen zu Repositorien sind wichtig:
[archiv.twoday.net]

Da E-LIS gerade offline ist, fiel mir ein, ich könnte ja mal einen Blick in ZORA werfen.

Es gibt keine Phrasensuche, ohne dass dies ausdrücklich vermerkt ist. Das ist schon einmal ganz und gar inakzeptabel, da bei bestimmten schlüssigen Suchanfragen (z.B. nach Personennamen) die Anzahl der Treffer viel zu groß ist.

Gesucht habe ich nach Kyburg und erhielt ganze 7 Treffer. In der Trefferliste wurde ein Aufsatz von Teuscher nur in der zugriffsbeschränkten Version angezeigt, obwohl es eine freie Autorenversion gibt.

Nun die gleiche Suche mit Google [goo.gl]

Gefunden werden dort aber auch noch zwei Beiträge, die die ZORA-Volltextsuche nicht findet (Rippmann, Heiden et al.). Andererseits fehlt Leonarz et al. bei Google.

Wie die Suche nach brieff ergab (aus Rippmann), ist der Beitrag von Rippmann durch die Volltextsuche von ZORA nicht erfasst.

Suche nach himmler. In ZORA 4 freie Treffer von 7. Google hat von den 4 nur 2, aber zusätzlich die Replik von Zuchlik.

Fazit: Eine Volltextsuche sollte vollständig sein, sonst ist sie Murks.

Frühere kritische Beiträge zu ZORA hier:
[archiv.twoday.net]
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Archivalia: Open Call for tumblr Collaborators

10. April 2013 - 19:24
"Internet Archive will be accepting 52 people for week long tumblr residencies. We are looking for creators, hackers, educators, curators, tumblr kids and anyone else looking to play with some code and content."

[blog.archive.org]

[internetarchive.tumblr.com]
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Blog Librarian in Residance - Goethe-Institut New York: The End(s) of the Library: The Serving Library

10. April 2013 - 18:16
J. Jaskey (curator), S. Bailey, A. Keefer, D. ReinfurtAm 2. April startete der letzte Teil unseres Projekts “The End(s) of the Library”. Die Künstlergruppe “The Serving Library” eröffnete ihre Ausstellung in den Räumlichkeiten unserer Bibliothek. Angie Keefer, Stuart Bailey und David Reinfurt arbeiten seit 2011 unter diesem Namen zusammen und bringen zweimal im Jahr ein „Bulletin“ heraus, die sich im weitesten Sinn mit Dingen beschäftigt, die sich mit Ideen beschäftigen, die sich um Verlagwesen und verwandte Themen dreht. Mit traditionellem Verlagegebaren haben die drei ihre Probleme. Sie sehen ihre Aktivitäten als direkte Antwort auf die Inflexibilität existierender Publikationsmöglichkeiten. Die Beiträge, die sie für ihre Bulletins sammeln veröffentlichen sie zunächst auf ihrer Webseite und bringen sie zum Abschluss als gedruckte Ausgabe heraus. Eine Umkehrung also von dem was manche Zeitschriften inzwischen machen, dass sie ihre gedruckten Inhalte drei Monate nach Veröffentlichung auch im Netz zur Verfügung stellen.

Bei den Abbildung für die Bulletins gehen die Künstler noch einen Schritt weiter: neben der digitalen und der gedruckten Version, sammeln sie in ihrem Archiv auch – soweit möglich – die Originale der Abbildungen. Wenn die „Serving Library“ von einer Institution, wie jetzt vom Goethe-Institut – eingeladen wird eine neue Ausgabe des Bulletins zu machen, wird dieser Prozess von einer Ausstellung begleitet in der einige der Originale aus den bisherigen Ausgaben des Bulletins gezeigt wird. Original, Reproduktion und digitales Abbild – alle drei Erscheinungsformen werden gleichwertig gesehen.


Bisher sind vier Bulletins erschienen. Vier Ausstellungsrahmen in der Bibliothek des Goethe-Instituts zeigen einige der Originale und die gedruckten Bulletins (in spezieller Bibliotheksbindung) liegen daneben. Der fünfte Rahmen ist noch leer. Er steht für die Ausgabe fünf des Bulletins, das z.Zt. im Entstehen ist und am 21. Juni in der Bibliothek vorgestellt wird. Sein Thema: Deutschland.



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netbib weblog: 31 Jahre Bibliotheksleitung

10. April 2013 - 14:54

hat Frau Reinfeld in Bonn (im Stadtteil Pennenfeld in der Pfarrbücherei Albertus Magnus) nun hinter sich gebracht, eine Dauer, die wirklich eindrucksvoll ist. Nun ging sie in den Ruhestand.
Via ga-bonn.de.

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netbib weblog: #acrl13 – Konferenz der Association of College and Research Libraries

10. April 2013 - 13:23

Die Association of College and Research Libraries (ACRL) ist ein Unterverband der American Library Association und in Bezug auf Zukunftsthemen sehr aktiv. Heute beginnt die Jahreskonferenz in Indianapolis, deren beispielsweise über den Twitter-Hashtag #acrl13 verfolgt werden können.

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Lemy's Blog: Haftnotiz 241: Tablets in Bibliotheken ausleihen?

10. April 2013 - 13:23
Eine Frage von mir mal in die Runde gegeben mit der Bitte um Hilfe. Das Geschäft mit E-Books ist für Bibliotheken ja noch immer schwierig, da nicht jedes E-Book vom Verlag für die Ausleihe in einer Bibliothek vorgesehen ist. Darf … Weiterlesen →
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wisspub.net: Kabinett verabschiedet Entwurf eines Zweitveröffentlichungsrechts

10. April 2013 - 13:14
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erklärt heute in einer Pressemitteilung: “Mit einem Zweitverwertungsrecht für Wissenschaftler bringen wir Autoren und Nutzer näher zueinander und stärken die Wissenschaft. Wenn die Öffentlichkeit eine Forschungsarbeit fördert, ist es nur gerecht, wenn diese nach Fertigstellung ins Internet … Weiterlesen →
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Library Mistress: Symposion zur Bibliothekarinnengeschichte am 12. April

10. April 2013 - 11:26
Am Freitag, den 12. April, findet im IWK das zweite Symposion zum Projekt "Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel von Bibliothekarinnen" statt. Konzept und Koordination: Ilse Korotin, Edith Stumpf-Fischer. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bibliotheksgeschichte stellte sich lange Zeit als eine Geschichte von Männern – meist Leitern großer Bibliotheken – dar. Dem Anteil der Frauen an der Entwicklung des Bibliothekswesens wurde kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Die Namen der Bibliothekarinnen – wie auch ihre Arbeit – gerieten in Vergessenheit. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde damit begonnen, Frauen in Bibliotheken für wenig qualifizierte Tätigkeiten aufzunehmen. In den 1920er-Jahren wurde schließlich der gehobene Fachdienst (MaturantInnen) eingerichtet, und zu diesem Zeitpunkt finden sich auch die ersten Frauen auf akademischen Posten.
Im Workshop wird der lange und hindernisreiche Weg zur beruflichen Gleichstellung von Frauen in Österreich am Beispiel der Berufsgruppe »Bibliothekarinnen« thematisiert. Die Berufsgruppe der Bibliothekarinnen ist dafür besonders geeignet, weil dieser Tätigkeitsbereich ein breitgefächertes Spektrum umfasst: Dieses reicht von öffentlichen Bibliotheken mit kommunaler und kirchlicher Trägerschaft, der des ÖGB und der Arbeiterkammern über Schulbibliotheken bis zu den wissenschaftlichen Bibliotheken. Dementsprechend vielfältig sind die beruflichen Anforderungen und die ausbildungsmäßigen Voraussetzungen.

Daraus ergeben sich wiederum zahlreiche Themenkreise, die für die gesellschaftliche, rechtliche und ökonomische Gleichstellung von großer Relevanz sind, wie zum Beispiel die Probleme des Hochschulzugangs, der Zulassung zu akademischen und zu Leitungsposten sowie zu wissenschaftlicher Tätigkeit, die Verdrängung in ehrenamtliche Positionen oder auch die Vertreibung aus politischen Gründen.
Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren ForscherInnen und BibliotheksexpertInnen über historische Entwicklungen und geben Einblick in bibliotheksrelevante Fragestellungen.

Programm

  • 9.00–9.30 Uhr: Begrüßung und Einleitung
  • 9.30–10.00 Uhr: Ingrid Roitner (Wien): Die Etablierung des Amtes der Bibliothekarin am Beispiel des Klosters Nonnberg in Salzburg. Das Wirken zweier (resignierender) Äbtissinnen: Maria Magdalena von Schneeweiß (1620–1625) und Eva Maria Fleisch von Lerchenberg
  • 10.00–10.30 Uhr: Manfred Mugrauer (Wien): "Sowjetischer Informationsdienst" (SID) und "Österreich-Sowjetische Gesellschaft" (ÖSG) - Bibliothekarinnen im Umfeld der sowjetischen Österreichpolitik
  • 11.00–11.30 Uhr: Veronika Pfolz (Wien): "Direktor" des Archivs, der Bibliothek und des Museums der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Dr. Hedwig Kraus (1895–1985)
  • 11.30–12.00 Uhr: Barbara Kintaert (Wien): Zwei antifaschistische Frauen: Dr. Wanda Lanzer (Bibliothekarin in der AK-Wien) – Dr. Selma Steinmetz (Bibliothekarin des DÖW)
  • 13.30–14.00 Uhr: Kathrin Pokorny-Nagel (Wien): Bibliothekarinnen in Museumsbibliotheken
  • 14.00–14.30 Uhr: Nastasja Stupnicki (Wien): Bibliothekarinnen an der Graphischen (Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt) Wien
  • 15.00–15.30 Uhr: Gisela Kolar (Wien): "Gefertigte bittet ergebenst um Anstellung": Bibliothekarinnen und Mitarbeiterinnen bei den Arbeiterbüchereien der Stadt Wien (1936–1938) / "Ein Schritt zur Professionalisierung?" Zur Situation der Bibliothekarinnen bei den Wiener Städtischen Büchereien nach dem "Anschluss"
  • 15.30–16.00 Uhr: Sigrid Reinitzer (Graz): Klischee und Wirklichkeit: Bibliothekarinnen bei der EDV-Anwendung
  • 16.00–17.00 Uhr: Buchpräsentation: Frauke Mahrt-Thomsen (Berlin) stellt vor: Bona Peiser – Die erste deutsche Bibliothekarin: Wegbereiterin der Bücher- und Lesehallen-Bewegung und der Frauenarbeit in Bibliotheken (BibSpider, Berlin, 2013)
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Basedow1764's Weblog: Vermutungen zum Schicksal von Killer-Apps

10. April 2013 - 8:54
Ich bekam Rolf Dobellis  “Die Kunst des klugen Handelns” geschenkt. Eine Fundgrube an zitierbaren Weisheiten, z. B. die vom Philosophen Nassim Taleb: “Gehen Sie davon aus, dass die meisten Technologien, die es seit mindestens fünfzig Jahren gibt, auch weitere fünfzig … Weiterlesen →
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Infobib: Mendeley -> Zotero

10. April 2013 - 8:38

Luis J. Villanueva hat eine Anleitung verfasst, wie man von Mendeley zu Zotero migrieren kann. In sechs Schritten:

  1. Create new folders in Mendeley. You will divide your full library into each folder.
  2. Select a bunch of references from your library and drag-and-drop to an empty folder.
  3. Delete those references from the main library (to avoid duplication). Once the drag-and-drop is done it is as easy as clicking Del on your keyboard.
  4. Go to the new folder, select all the references (Ctrl-A) and hit Ctrl-E.
  5. Save the references in RIS format.
  6. In Zotero, select “Import…” and look for the RIS file. If you have files attached, the RIS file should have the full path to the file in your disk and Zotero will copy it.

Details und Hintergrund sind in seinem Posting “Mendeley sells out; I’m moving to Zotero” zu finden.

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Duftender Doppelpunkt: 80 Jahre Bücherverbrennung – Literaturquiz Teil 6

10. April 2013 - 8:00

Die Quizfragen:

  • Wie heißt der Autor?
  • Wie lautet der Titel seines 1914 veröffentlichten phantastischen Romans?
  • Wie heißt der Freund, der ihn 1933 im Kofferraum seines Autos über die Grenze nach Österreich bringt?

Antworten bitte an: Literaturblog Duftender Doppelpunkt

Der Elsinor Verlag stellt ein Exemplar eines Romans des gesuchten Autors zur Verfügung. Weiters können Sie diesmal Publikationen der Verlage Hörbuch Hamburg, Diogenes und Milena gewinnen.

Erinnerung: Wenn Sie an die jeweils aktuelle Quizrunde erinnert werden möchten, senden Sie bitte einfach ein leeres Mail mit dem Betreff „Literaturquiz Erinnerung“ an das Literaturblog Duftenden Doppelpunkt.

Einsendeschluss: Dienstag, 23. 04. 2013 um 12:00 Uhr.

Das literarische Rätsel

Seine Freunde nennen ihn Amf. Kurz, nachdem er seinen ersten großen Bucherfolg feiert – der Roman wird im Münchner Delphin Verlag publiziert und ist heute ein Klassiker der frühen Phantastik – wird er 1915 eingezogen und kommt als Sanitäter an die Westfront.

Mit dem Gefreiten Adolf Hitler dient er während des 1. Weltkrieges gemeinsam in einer Kompanie. Hitlers Kontaktversuchen weiß er sich zu entziehen.

Der direkte Vorgesetzte der beiden, Feldwebel Max Amann, er wird später zum Präsidenten der Reichspressekammer aufsteigen, lässt den jungen Schriftsteller oft zu sich kommen, damit ihn dieser über das Pressewesen informiert.

Bald nach dem 1. Weltkrieg wird er von Amann eingeladen, das Feuilleton des „Völkischen Beobachters“ zu leiten. Er lehnt entschieden ab. Amann und Hitler werden in den nächsten Jahren noch mehrmals versuchen, den „Kameraden“ auf ihre Seite zu ziehen.

Endgültig wird ihnen ein Licht aufgehen, als der Autor 1929 sein Antikriegsroman „Die Pflasterkästen“ veröffentlicht. In einer glasklaren Sprache zeichnet er darin das Grauen des Krieges: „Das unbrauchbare Fleisch, vorgestern noch verwendbar als Gewehrträger, als Bajonettstich und Schuß, fällt in die Grube. Wenn es hier draußen etwas Würdiges, etwas Sinnvolles getan hat, so jetzt: Es düngt die Erde.“

Der Roman wird in seiner Bedeutung gerne mit Remarques „Im Westen nichts Neues“ verglichen. Die Pflasterkästen reihen sich in die Gruppe jener Romane ein, die von der Menschenverachtung des Krieges und einer „verlorenen Generation“ künden wie beispielsweise Ernst Glaesers „Jahrgang 1902″, Edlef Köppens „Heeresbericht“, Ludwig Renns „Krieg“ und Arnold Zweigs „Erziehung vor Verdun“.

In der Weimarer Republik macht er sich unter anderem im Bereich der phantastischen Literatur, als Erzähler und Satiriker einen Namen. Von Thomas Mann wird sein schriftstellerisches Werk hochgeschätzt und Kurt Tucholsky schreibt in der Weltbühne vom 07. 08. 1919 über den am Beginn dieses Beitrags erwähnten Klassiker: „Es geht alle an, die Spaß an barockem Humor haben. Ich sage absichtlich nicht: grotesk – das ist dieser Humor auch –, aber da ist doch noch ein Ton, der aufhorchen macht, und der nicht auf der Mohnwiese E. A. Poes gewachsen ist: ein schneidender, eiskalter Ton.“

Am 15. März 1933, nur wenige Wochen nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, wird ein Haftbefehl gegen den Autor erlassen und gleichzeitig verwüstet die SA seine Wohnung in München. Glücklicherweise befindet er sich zu diesem Zeitpunkt bei einem Freund und Kollegen auf Besuch. Dieser bringt ihn im Kofferraum seines Autos über die Grenze nach Österreich.

Sein Weg als „Schriftsteller unter Ausschluß der Öffentlichkeit“, wie er sich selbst bezeichnet, beginnt in Salzburg, in jener Stadt, in der 1938 die einzige nationalsozialistische Bücherverbrennung in Österreich, der damaligen „Ostmark“, stattfinden wird.

Weil er die in Moskau erscheinende Exilzeitung „Das Wort“ zugesandt erhält, in ihr publizieren Autoren wie Alfred Döblin, Thomas Mann, Anna Seghers und Stefan Zweig, wird er von der österreichischen Fremdenpolizei verdächtigt, Propagandamaterial aus Moskau zu besitzen.

Knapp vor dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht flüchtet er weiter nach Basel. Mittellos, wie er ist, heißen ihn die Schweizer Behörden keineswegs willkommen. Vielmehr konfrontieren sie ihn mit einem amtlichen Schreib- und Publikationsverbot. Er schreibt trotzdem. So entsteht in der Zeit des Schweizer Exils sein Roman „Hölle und Himmel“. In ihm geht es vordergründig um die Geheimnisse eines angeblichen Hieronymus Bosch Gemäldes, tatsächlich verarbeitet er in dem Buch die Erlebnisse seines Salzburger Exils. In Zeitungen und Zeitschriften kann er seine Beiträge anfänglich nur im Zusammenwirken mit ihm gut gesonnenen Redakteuren und unter schweizerisch klingenden Pseudonymen unterbringen. Thomas Mann, mit dem er befreundet ist, unterstützt ihn finanziell. So ist sein Überleben, wenn auch unter schwierigsten Bedingungen, gesichert.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kann er sich nicht entschließen, nach Deutschland zurückzukehren und es ergeht ihm wie vielen EmigrantInnen. Während eine Reihe der 88 deutschen Schriftstellerinnen die 1933 ein Treuegelöbnis für Adolf Hitler ablegen, bald wieder gut im Geschäft sind, kann der einstmals hochgeschätzte Autor im Literaturbetrieb nicht mehr Fuß fassen.

Selbst die Einbürgerung in die Schweiz wird ihm bis kurz vor seinem Tod verwehrt. Man hält ihm vor, er sei zu wenig „assimiliert“ und bezichtigt ihn beispielsweise, er habe in einer Rezension „gewisse Eigenarten der schweizerischen Schriftsprache als Papierdeutsch herabgewürdigt“.
Er stirbt, verarmt und weitgehend vergessen 1957 an den Folgen eines Gehirnschlags.

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Nachrichten fuer oeffentliche Bibliotheken in NRW: BIB: Positionspapier zum Ausbildungsberuf Fachwirtin/Fachwirt

10. April 2013 - 5:00
Der BIB hat eine aktualisierte Stellungnahme zur Fortbildung zum / zur Fachwirt(in) für Informationsdienste herausgegeben. Positionspapier vom 22.03.2013 unter: http://www.bib-info.de/fileadmin/media/Dokumente/Berufsfeld/Fachwirt/Fachwirt-2013-Stellungnahme-BIB.pdf Quelle: http://www.bib-info.de/verband/publikationen/aktuell.html?tx_ttnews[tt_news]=1985&cHash=25afaa9f19
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Library Mistress: Lehrgang "Barrierefrei im öffentlichen Raum"

9. April 2013 - 21:55
Gemeinsam mit den Wiener Linien und der ÖAR - Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs bietet das Institut für Verkehrswissenschaften (Fachbereich Verkehrsplanung und Verkehrstechnik) der Technischen Universität Wien vom 27. bis 28. Juni 2013 den Lehrgang "Barrierefrei im öffentlichen Raum" an.

Seminarinhalt ist das barrierefreie Planen im öffentlichen Raum mit Schwerpunkt auf den öffentlichen Nah- und Personenverkehr. Neben der theoretischen Wissensvermittlung (Vorträge) werden auch praktische Übungen im öffentlichen Raum (Stationsbegehungen) durchgeführt. Das Erlernte wird durch Übungsaufgaben vertieft und überprüft. Erfolgreiche KursteilnehmerInnen erhalten das Zertifikat "Barrierefrei Planen im Öffentlichen Raum". Zielgruppe sind VerkehrsplanerInnen in Stadt und Land bzw. Personenverkehrsbetreiber sowie alle Interessierte.

Information über die Mailingliste des Verkehrsstammtisch Wien erhalten.

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Archivalia: Landesarchiv NRW, Duisburg: "Skandal Normal –

9. April 2013 - 20:48
– Die dubiose Millionen-Affäre um das Landesarchiv"
WDR, die story, 8.4.22 - 22:45
Ein Film von Joachim Vollenschier

"Der Berliner Willy Brandt Flughafen, die Hamburger Elbphilharmonie, das Landesarchiv Duisburg: Drei Renommierprojekte, bei denen sich die Kosten während der Bauzeit vervielfacht haben. Warum ist das so? Warum werden öffentliche Bauprojekte so häufig zu Millionengräbern?
die story erzählt die skandalumwitterte Geschichte des Duisburger Landesarchivs. Sie folgt den Spuren eines Finanzfiaskos, bei dem die Baukosten von 50 Millionen Euro auf fast 200 Millionen Euro gestiegen sind. Verantwortlich dafür: politische Maßlosigkeit, Missmanagement, möglicherweise aber auch Vorteilsnahme und Vetternwirtschaft. Die Geschichte um das Landesarchiv ist ein echter Wirtschaftskrimi.
Redaktion: Barbara Schmitz"

Quelle und Link zum Online-Video
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Infobib: Kleine Umfrage zur Mendeley-Übernahme durch Elsevier

9. April 2013 - 19:30


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Ein bißchen Lesestoff noch zur Übernahme:

  1. Sauropod Vertebra Picture of the Week: A few words on Elsevier’s acquisition of Mendeley
  2. My thoughts on Mendeley/Elsevier & why I left to start PeerJ von einem ehemaligen Mendeley-Mitarbeiter
  3. A Matter of Perspective — Elsevier Acquires Mendeley . . . or, Mendeley Sells Itself to Elsevier

Interessant ist auch dieses Interview vom letzten September, in dem Mendeley-Victor sich über Elsevier äußert:

Elsevier tried to sneak in legislation through lobbying – the so-called Research Works Act – that was to undo the National Institute of Health’s Open Access mandate and therefore would have prevented public access to millions of bio-medical research papers. They had to pull back after outrage and boycotts from the academic community.

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Archivalia: Füllhorn alter und neuer Arbeiten zur Ordensgeschichte, Open Access

9. April 2013 - 19:29
Hier (Folge 2):
[ordensgeschichte.hypotheses.org]

Wenn ich auf ResearchGate oder Academia.edu Autoren bitte, ihre Arbeiten im Volltext bereitzustellen, kommt fast immer die Rückfrage, ob sie das denn dürfen. Von daher würde ich es begrüßen, wenn die Ordensgeschichte in dieser Artikelreihe auf meine hoffentlich abschließende Auskunft

[archiv.twoday.net]

verlinken würde.
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