News von Planet Biblioblog

Inhalt abgleichen
Planet Biblioblog 2.0
Aktualisiert: vor 3 Jahre 38 Wochen

Archivalia: #histmonast-Meldungen im Ordensgeschichte-Blog

14. Januar 2013 - 15:37
[ordensgeschichte.hypotheses.org]

Eine gute Idee ist das Zusammenfassen der über die verschiedenen sozialen Netzwerke verteilten ordensgeschichtlichen Hinweise im Ordensgeschichte-Weblog.
Kategorien: News

Duftender Doppelpunkt: Brillis Wort zum Montag

14. Januar 2013 - 10:00
Ein Hund ein Wort

Anneaux pastels
„Ich hoffe, es ist für jeden etwas dabei.“ So stand es im Brief einer lieben Bekannten, der ihren Weihnachtsleckereien beigelegt war; so und nicht anders. Sie hatte nicht geschrieben: „Verwahrt die kulinarischen Schätze sicher vor Brilli und Zwetschke.“
Aber was taten die beiden Hauskaspars? Sie nahmen das Glas Gänseleberpastete und das Glas Weichselmarmelade aus der Geschenkschachtel, machten „Ah!“ und „Oh“, öffneten den Deckel, schnupperten an der Pastete, schnupperten an der Marmelade, verschlossen die Gläser wieder und stellten sie in den Kühlschrank. „Garantiert unerreichbar!“, lachten sie. Es folgten „Haha“ und „Ausgetrickst.“
Dann nahmen sie das Sackerl mit den Weihnachtskeksen für Zweibeiner aus der Schachtel, öffneten den Verschluss, kosteten drei, vier Stück, machten das Sackerl wieder zu und platzierten es im Küchenregal – ganz oben! „Da kommen sie nie ran!“ „Give me five!“ Gelächter, siegesgewisse Posen.
So ging es minutenlang. Wunderbare Dinge wurden aus dem Paket gezaubert. Aber was taten die beiden? Sogar die in Lorbeerblätter gewickelten Thymiansträußchen wurden von ihnen bestaunt und danach an einem für uns unerreichbaren Ort verstaut.
„ … für jeden etwas dabei.“ Es war offensichtlich: Die zwei wollten uns nichts von den Köstlichkeiten abgeben.
Plötzlich! Drei Hundeköpfe! Ein Setter, ein Retriever und ein Collie, abgebildet auf einer Packung, die Hauskaspar I mit großem Getöse aus dem Geschenkkarton fischte. In dieser Packung waren sie: anneaux pastels. Knusperringerl in hellgrün, hellgelb, crème und rosa. Wir bekamen je ein (in Ziffern: 1!) Stück. Dann wanderten die anneaux – genau: an einen hundesicheren Ort.

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia

Brillis Elektro Post

Kategorien: News

Nachrichten fuer oeffentliche Bibliotheken in NRW: Die Stadtbücherei Bochum im “Lernort Bibliothek”- Projekt

14. Januar 2013 - 9:30
Heute berichtet die Stadtbücherei Bochum über ihre Erfahrungen im Lernort Projekt: Lernort Bibliothek – Gastbeitrag der Stadtbücherei Bochum “Die Stadtbücherei Bochum ist für die mediale Versorgung eines Einzugsgebiets von ca. 365.000 Einwohnern zuständig. An sieben Standorten (Zentralbücherei plus sechs Büchereien … Weiterlesen →
Kategorien: News

Archivalia: Archivtagstaschen VIII

14. Januar 2013 - 9:09


Danke nach Detmold!
Kategorien: News

Bibliothekarisch.de: Katzengehabe

14. Januar 2013 - 6:38
Kategorien: News

Lesewolke's Blog: Gelesen in Biblioblogs (2.KW’13)

14. Januar 2013 - 6:00
Die Library of Congress (USA) archiviert öffentliche Twitter-Nachrichten (via VÖBBlog).  Die Süddeutsche Zeitung und Presse.com zweifeln am Sinn dieser Aktion. Die LoC ist jedoch laut der SZ der Meinung, dass diese Kommunikationsformen ebenfalls Veröffentlichungen sind, die für spätere Forscher zugänglich sein sollten. Doch auch beim Twittern sollte man sich mit der Rechtslage auskennen, meint Sempervideo [...]
Kategorien: News

Archivalia: Über 90 Twinger-Handschriften sind bekannt

14. Januar 2013 - 1:14
Alle vier Berner Twinger-Handschriften sind inzwischen im Handschriftencensus verzeichnet:

[www.handschriftencensus.de]

Das Buch von Jost 2011 liegt mir nicht vor. Am 16. November 2009 (als nicht alle Berner Handschriften im Handschriftencensus vertreten waren und ich an der Vervollständigung der Überlieferung dort arbeitete) übermittelte mir die Burgerbibliothek Bern die folgenden Kurzbeschreibungen von drei Handschriften. Damit möglichst viel Material über diese Handschriften online ist, teile ich diesen Text mit.

ABSCHRIFTEN DER CHRONIK VON JAKOB TWINGER VON KÖNIGSHOFEN
IN DER BURGERBIBLIOTHEK BERN

____________________________________________________________

1.
Königshofen-Chronik und Justinger.
Signatur: Mss.h.h.I.41
Anonyme Chronik der Stadt Bern 1191-1424
Von der Gründung der Stadt bis zur Grundsteinlegung des Münsters 1421 und zur Einnahme
der Grasburg 1424.

Umfang: f. 8r-29r; f. 32r-286v: Jakob Twinger von Königshofen, Weltchronik. Bis
1431 führend, ohne Königshofens Vorwort und ohne alphabetisches Register, mit
Kapitelverzeichnis mit Blattangaben (allerdings nicht zutreffende, da vermutlich aus der
Vorlage übernommene).

Moderne Foliierung der Handschrift: f. 1-393

Hauptschrift: Gotica cursiva libraria
Weitere Schrift: Textura von gleicher Schreiberhand im Besitzvermerk des Jakob vom Stein f.
22r und in den drei Anfangszeilen f. 32 r.

Buchschmuck: rubr. rot und olivgrün wechselnd; Kadellen als Initialen; 2- und mehrfarbige
Initialen von guter Hand, aber zerflossene Tinte: f. 37r Drache, f. 44r Blütenzweig mit
Fisch, f. 56r Menschenkopf, f. 59r Fisch mit Blume im Maul, Drache, f. 60r Fisch, f.
69v Drache, f. 77v Blütenzweig, f. 79r Fisch mit Blume, f. 85v Fisch mit Blume, f. 86v
Menschengesicht, f. 94v Fisch, f. 106r Fisch, f. 110v Fisch, f. 183r Gesicht, f. 255v Drache,
f. 287r Fisch mit Blume, f. 316v Fisch, einem Drachen in den Hals beißend, Randmalerei, f.
387v Ranken; zwei Zierinitialen mit Gold f. 32r, wovon die 2. 11zeilig "H"(ie wider was der
heilig ertzengel sant Michel): blaue, plastisch weiß gehöhte Initiale auf grauem Grund, mit
Gold, grün gerahmt, Familienwappen: 3 Lindenblätter an Gurtteil, mit Helm und Helmzier:
gehörnter Ochse mit Menschengesicht (HBLS: Wappen Vom Stein, Bern und Solothurn:
in Rot ein silberner Gürtel mit goldener Einfassung und Schnalle, besteckt mit 3 silbernen
Lindenblättern)

Einband: Pappdeckel, mit braunem Sprenkelpapier überzogen, Rücken mit Papier überzogen,
ohne Stehkanten, ehemal. blau-weiss-rot umstochene Kapitalen, restauriert?

Vorbesitzer: [? Familienbibliothek vom Stein event. in Utzigen, bis zu Sebastian II. v. Stein,
1539-1585, letzter seines Namens; seine Tochter: Barbara, 1563-, Erbin von Utzigen, cop.
Josef v. Gingins, Freiherr v. La Sarraz; Schloß Utzigen dann in der Hand von Mitgliedern der
Familien Gingins, dann Manuel, dann Jenner, dann Dachselhofer bis 1875, dann Schloss als
Armenanstalt verwendet]

Literatur: HBLS Bd. VI, p. 529 Nr. 9
Perrin, Aimée: Verzeichnis, p. 223 f.

2.
Königshofen. Weltchronik
Signatur: Cod. A 49
Chronik von Hagenau bis 1394, anonym
Weltchronik des Jakob Twinger von Königshofen

Umfang: Chronik von Hagenau bis 1394, anonym, f. 182r-185 v.
Weltchronik des Jakob Twinger von Königshofen, f. 1-169 und alphabetisch nach
Stichwörtern geordnete Zusammenfassung (6. Kapitel, f. 170r-181v)
Umfang insgesamt: 188 Bll.

Ursprungsland: Elsass ?

Handschrift: gotische Buchkursive, ganze Handschrift von der Hand Conrad Justingers (ca.
1370-1438)

Buchschmuck: rubr. von Justingers Hand; Kolumnen mit Blei regliert; alte Blattzählung
(event. ebenfalls Justingers) in den oberen äußeren Blattecken, z.T. weggeschnitten

Einband: Renaissance-Einband aus Bern: helles Schweinsleder auf Holzdeckel mit teilweise
geschrägten Kanten, mit Blindrollen verziert (Rolle mit Jahrzahl "1572"; Rolle mit dem
Berner Bär im Wappen); 4 schmale Doppelbünde; schnurumstochene Kapitalen; 2 geprägte
Messingschließen (obere fehlt); Vorsatzpapier mit WZ Berner Bär

Vorbesitzer: Ballmoos, Joseph v. (+1522): vgl. Wappen (Vetter des Ludwig v. Erlach) //
Diebold v. Erlach (1485-1561, jüngster Sohn des Rudolf v. Erlach, Auftraggebers des
Spiezer Schilling) und Johanna Asperlin von Raron // Albrecht v. Erlach (1519-1592),
Wappenexlibris dat. 1561 (Spiegelbl. VD)

Literatur: Hagen, Catalogus Codicum Bernensium, 1875, ad num.
Strahm, Hans: Der Chronist Konrad Justinger und seine Berner Chronik von 1420, Bern 1978

3.
Königshofen und Anonyme Berner Chronik
Signatur: Mss.Mül. 211 (alte Signatur: Mss.Mül. 318)

Umfang: 202 Bll.

Hauptschrift: Gotica bastarda cursiva
Weitere Schrift: 2. und 3. Hand dito

Schreiber: Hand 1 f. 1-139; 140-175v; Hand 2 f. 176-201; Hand 3 f. 202r-v mit
Namenszug "Niclaus Huber"

Buchschmuck: rubr. Nur bis f. 47; erste zwei Lagen mit Tinte regliert

Einband: brauner Wildlederband auf dicke Buchendeckel mit gerundeten Kanten; drei breite
doppelte Wildlederbünde; Kapitalen schnurumstochen (defekt); Leder am Rücken und am VD
oben, äußere Ecke genäht; Makulatur: Verschnitt je eines Doppelblattes einer frühgot. liturg.
Hs. (Schaffhausen? um 1200?) als Spiegelbll. in VD und HD und als Falzverstärkungen
verwendet

Vorbesitzer: Schmid, Joseph: "Dis buch ist mir smid joseph in der Theilung zu Burgdorf, ist
zu mehr gezogen us Hilbers seligen buch ..." (f. 1r, Hand des 15./16. Jh., unsichere Lesung) //
Ph. von der Weid, Freiburg (Notiz im Katalog v. Mülinen) // Bibliothek v. Mülinen Bern
(alte Nr. 318): Buchhändler Eggimann in Genf verkauft die Hs. 1895 an W.F. und Hans von
Mülinen

Literatur: Mülinen, W. F. v: Eine neue Handschrift Justingers, in: Anzeiger für Schweizer
Geschichte, NF 7(1895), p. 228 [recte: 238]-239
Perrin, Aimée: Verzeichnis, p. 220 f.


Der Aufsatz Mülinens fehlt im Handschriftencensus und ist online unter:
[retro.seals.ch]

Von den Ende November 2009 an Klaus Klein von mir übermittelten noch nicht erfassten Handschriften sind zwischen die meisten im Census (natürlich meist ohne Hinweis auf mich, da überwiegend von anderen Mitarbeitern angelegt).

Derzeit sind 88 Handschriften von Twingers deutscher Chronik gelistet:

[www.handschriftencensus.de]

Zu beachten ist, dass acht 1870 verbrannte Straßburger Handschriften darunter sind. Die Rosenthal-Handschrift ist verschollen.

Zu ergänzen sind zunächst die drei Handschriften der Straßburger Stadtbibliothek, die ich vorhin mitteilte:

[archiv.twoday.net]

In das 15. Jahrhundert gehört Straßburg BNU Ms. 3574, geführt bis 1453. Katalog Wickersheimer:
[archive.org]

Die Chronik von Johann Jakob Meyer ebenda Ms. 1273, die aus dem 16. Jahrhundert stammt und nach Müller, Bistumsgeschichtsschreibung 1998, S. 42, 47f. den Bischofskatalog mit Fortsetzung, also Twinger-Text enthält, mag auf sich beruhen.
[archive.org]

Damit wären wir bei 92 Handschriften (das sind also gut 80 noch existierende Codices). Ob die Projektmaterialien Melvilles bei der Münchner Kommission weitere Textzeugen kennen? Melville nannte im ²VL 82 Handschriften, gab aber keine vollständige Liste.

Online sind davon acht: die Handschriften in Dresden, Frankfurt (alle beide), Heidelberg (alle vier), und New Haven.

Twinger in Archivalia
[archiv.twoday.net]

#forschung

Kategorien: News

Archivalia: Städtische Kanzlei-Schriftlichkeit im Mittelalter

14. Januar 2013 - 1:01
Der Konferenzband aus dem Jahr 2000 ist online:

[elec.enc.sorbonne.fr]
Kategorien: News

netbib weblog: Ein neues Blog: “Fortbildung in Bibliotheken”

14. Januar 2013 - 0:42

“Fortbildung in Bibliotheken” geht an den Start, ist schon ein wenig gefüllt, damit Sie nicht nur Versprechungen und wenig Inhalt vorfinden und wir – Ilona Munique und ich – werden alles aufpicken, was uns so im (Berufs-)Alltag zum Thema auffällt! Oder auch: was Sie kommentieren und uns als Thema zustecken. Wir hoffen, dass es hilfreich sein wird und gefällt!

Kategorien: News

bibcomic: digital vs analog - 4.Lektion

14. Januar 2013 - 0:30

Kategorien: News

FobiKom: Es geht weiter …

14. Januar 2013 - 0:08
… zwar nicht hier, jedoch dort: das neue Weblog bibfobi – Fortbildung in Bibliotheken knüpft an das bisherige FobiKom-Weblog an. Das Motto von bibfobi lautet: “Up to date Bleiben in Skills und Inhalten” und wir sammeln und reflektieren über Lernen, Selbstlernen, eLearning, Fortbildung, Weiterbildung … in Bibliotheken und darüber hinaus. Dennoch wünschen wir uns, Jürgen [...]
Kategorien: News

Archivalia: Lucidarius-Abschriften Karl Schorbachs

13. Januar 2013 - 23:58
Karl Schorbach nahm von etlichen Lucidarius-Handschriften Abschriften. Solche verwahrt die Straßburger Stadtbibliothek, und man findet sie, wenn man im OPAC - siehe [archiv.twoday.net] - nach Schorbach sucht.

[www.handschriftencensus.de] ist die beim Erdbeben von San Francisco vernichtete Handschrift von Adolf Sutor, die sich früher in der Kartause Buxheim befand, von Schorbach in seiner Lucidarius-Monographie unter

[www.archive.org]

kurz beschrieben. 1886 kopierte er den Band (vermutlich auszugsweise): "56 ff. 29 ff. détachés + 4 ff. détachés avec écriture gothique : 260 x 210 mm", heute Stadtbibliothek Straßburg Ms. 1086.

[www.mediatheques-cus.fr]

Ms. 1085 ist die Abschrift der in Moskau wiedergefundenen Handschrift des Heinrich Klemm zu Dresden
[www.handschriftencensus.de]

Der 2. Teil mit medizinischen Texten wurde 1456 in "Sülczpach" geschrieben. Da die Schreibsprache bairisch ist, kommt Sulzbach in der Oberpfalz in Betracht, nicht der Herkunftsort Michel Beheims bei Weinsberg.

Bei der Darmstädter Hs. 780 dachte Bernhard Bischoff zunächst an den Ort Sulzbach bei Weinsberg, doch zeigte Hermann Knaus: Fischer von Waldheim als Handschriften- und Inkunabelhändler. In: Festschrift für Josef Benzing [...]. Wiesbaden 1964, S. 255-280, hier S. 255-277, dass die von Michael Seltenreich (Haupthand) 1464 geschriebene Handschrift in die Oberpfalz gehört. Eine moderne gedruckte Beschreibung existiert nicht (der Handschriftencensus hat den Codex nicht, wohl aber die Jordanus-Datenbank [goo.gl] ), die Darmstädter Bibliothek weigert sich, die Knaus'sche Beschreibung ins Netz zu stellen.

Man müsste überprüfen, ob die Moskauer Lucidarius-Handschrift und die Darmstädter Handschrift zusammenhängen.

#forschung
Kategorien: News

Archivalia: Handschriften der Chronik Jakob Twingers von Königshofen in der Straßburger Stadtbibliothek

13. Januar 2013 - 22:28
[www.handschriftencensus.de]

Der Handschriftencensus führt für die Straßburger Stadtbibliothek ganze sechs heute noch existierende Handschriften an, darunter keine Twinger-Handschrift. Aufzunehmen wären dort aber Ms. 622, Ms. 742 und 744, die aus dem 15./16. Jh. stammen.

Am 2. Dezember 2009 teilte mir die Stadtbibliothek zu ihren Handschriften von und über Twinger folgendes mit:

Handschriften : Ms 742 : Königshoven, Jakob Twinger von. Chronik. Abschrift von Joh. Fried. Sessler, bischöfl. Geheimschreiber. 1546.
XVI° siècle. Papier. 21 ff. + 276 ff.
[Diese Hs. erwähnt bei Müller, Bistumsgeschichtsschreibung, 1998, S. 42, 47]

Ms 744 : Königshoven, Jakob von. Chronique strasbourgeoise, sur le premier ff. est noté : Diese Chronica ist Wirichs von Berstet. XIV° siècle. Papier. 241 ff. (Don Ress 1923)
[Mit 14. Jh. wohl zu früh angesetzt.]

Ms 743 : Königshoven, J. de . Chronique strasbourgeoise. Traduc. française moderne, anonyme, par extr.
XIX° siècle. Papier. 182 ff.

Ms 622 : Königshoven, Jakob : Strassburgische cronica. Unvollständige Handschrift aus dem XV. Jh., ergänzt gegen Ende des XVI°. (geht bis zum Tag der Engellender. Fehlen Bl. 1-58 und der Schluss).
XV° - XVI° siècles. Papier. 485 ff., 2 colonnes par fe..
[Abbildung eines Teils eines nicht bekannten Blatts:
[commons.wikimedia.org] mit Jahreszahl 1452 erkennbar, also 2. Hälfte des 15. Jh. für den älteren Teil]

Ms. 69 : Königshoven, Jakob von. Die Aelteste Teutsche so wol allgemeine als insonderheit Elsassische und Strassburgische Chronicke. Von Anfang der Welt biss ins Jahr nach Christri Geburth MCCCLXXXVI beschrieben. Strassburg, gedr. durch J. Städel, 1698.
XVII° siècle. Papier. (20) + 1172 + 54 p. imp. + 4 ff. manuscrits + de nombreuses notes ms ["zahlreiche handschrifte Anmerkungen"] + 7 dépliants.

Ms 70 : Königshoven, Jakob von. Die Aelteste Teutsche so wol allgemeine als insonderheit Elsassische und Strassburgische Chronicke /......Von Anfang der Welt biss ins Jahr nach Christri Geburth MCCCLXXXVI beschrieben Strassburg, gedr. durch J. Städel, 1698.
XVII° siècle. Papier. (20) + 1172 + (144) + 54 p. + de nombreuses notes manuscrites ["zahlreiche handschrifte Anmerkungen"] + 9 dépliants.

Ex gibt noch zwei Handschriften über Königshoven:

Ms 626 : Schneegans, Louis : Notice sur Closener et Königshoven et leurs chroniques allemandes, composée d'après les sources originales.
Strasbourg, imp. G. Silbermann, 1842.
XIX° siècle, Papier. 134 ff. dont 30 imp.

Ms 627 : Strassburgische Chronik nach Jakob Twinger von Koenigshoven,mit vielen Kürzungen fortgesetzt von
Verschiedene bis 1607.
XVII° siècle. Papier 769 p.

Einträge zu den Handschriften finden sich auch im OPAC des Portail des médiathèques de la Ville et Communauté Urbaine de Strasbourg . Der Altbestand ist in der Mediathèque André Malraux einsehbar. Als französische Bezeichnung der Institution möchte ich an Bibliothèque Municipale festhalten.

Zum Altbestand:
[www.mediatheques-cus.fr]

MS 982 ist eine handschriftliche Bibel des 15. Jahrhunderts, ohne dass klar ist, ob auf deutsch:
[www.mediatheques-cus.fr] (Lien permanent)

MS 563 und MS 564 B enthalten Gebete an St. Anna dt., saec. XV
[www.mediatheques-cus.fr]

Mir ist es allerdings nicht gelungen, [www.handschriftencensus.de] im OPAC aufzufinden. Der Signaturtyp dürfte veraltet sein. Eine Durchsicht des Handschriftenbestands anhand des OPACs scheint nicht möglich zu sein., da man nicht nach Signaturen suchen kann und der Filter manuscrit ein Suchwort voraussetzt.

Ms. 622
Kategorien: News

Bibliothekarisch.de: Jüdische Manuskripte aus Afghanistan aufgetaucht

13. Januar 2013 - 21:45

Vor kurzem berichteten unter anderem Huffington Post und Al Arabiya über die Entdeckung von mittelalterlichen jüdischen Texten (“Afghan Genizah“), die aus Afghanistan stammen und etwa 1.000 Jahre alt sind. Sie wurden im Norden des Landes entdeckt, einem Gebiet, das heute von den Taliban beherrscht wird. Ähnlich wie bei den Schriftrollen von Qumran, waren es abermals Hirten, die vor eineinhalb Jahren Manuskripte in einer Höhle in der Provinz Samangan entdeckten. Dabei handelt es sich um etwa 150 Pergamente wie etwa religiösen Kommentaren, privaten Briefen und rechtlichen und finanziellen Dokumente. Einer der Verfasser dieser Texte ist Rabbi Sa’adia ben Yosef Gaon (892-942), der als  Begründer der jüdisch-arabischen Literatur gilt. Diese wertvollen Funde wurden nun von der Nationalbibliothek in Jerusalem auf dem internationalen Antiquitätenmarkt von Käufern in London und Israel erworben.

Laut dem Religionswissenschaftler Shamul Shaked sind diese Funde unter anderen in den Sprachen in Judäo-Arabisch und Judäo-Persisch verfasst. Sie sind der erste physische Beweis der mittelalterlichen jüdischen Gemeinden in Zentralasien.

Ähnliche Beiträge
Kategorien: News

Archivalia: Barbara Hammes neue Stadtarchivarin von Schwäbisch Gmünd

13. Januar 2013 - 21:05
Dr. Barbara Hammes freut sich auf die neue Herausforderung in der ältesten Stauferstadt; Überlieferungssicherung und Überlieferungsbildung seien zwei Schwerpunkte für die Zukunft, so die neue Stadtarchivarin. Nach ihrer Promotion 2009 absolvierte die neue Leiterin ein Archivreferendariat am Staatsarchiv in Marburg und an der Achivschule Marburg und arbeitete seit 2011 als wissenschaftliche Archivarin am Stadtarchiv Kassel. Das Archiv soll stets ein offener Ort zum Austausch von Informationen und historischer Stadtgeschichte sein, betont Dr. Barbara Hammes zum Start in dieser Woche.

[www.schwaebisch-gmuend.de]

Hammes hat ihre Dissertation "Ritterlicher Fürst und Ritterschaft" der ritterlichen Erinnerungskultur des Spätmittelalters gewidmet (ich habe schon vor längerem ein Rezensionsexemplar für die ZHG erhalten).
Kategorien: News

netbib weblog: Laptop Access 24/7

13. Januar 2013 - 10:01

“The Libraries is excited to announce a new service – Laptop Access 24/7. This new service will provide laptop computers to students any time of day or night through a lending kiosk located in the Bookmark Café”

[Homepage der Drexel University Library, die Nachricht kam über Library Stuff]

Kategorien: News

Nachrichten fuer oeffentliche Bibliotheken in NRW: Großbritannien: mehr als 200 Bibliotheksschließungen in 2012

13. Januar 2013 - 6:00
Der Jahresbericht des „Chartered Institute of Public Finance and Accountancy“ belegt, dass 146 Zweigstellen zwischen 2010 und 2011 geschlossen wurden. Im darauffolgenden Jahr waren es 201 Bibliotheken. Insgesamt gibt es in Großbritannien nun 4.265 Bibliotheken. Die Zahl der Bibliotheksbesuche entwickelt … Weiterlesen →
Kategorien: News

Bibliothekarisch.de: [Zitat] Unkommentiert – 1894-1963

12. Januar 2013 - 7:03

“Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.”

Aldous Huxley

Ähnliche Beiträge
Kategorien: News

Nachrichten fuer oeffentliche Bibliotheken in NRW: Mönchengladbach: Planungen für Bücherei-Neubau gehen weiter

12. Januar 2013 - 6:00
Trotz der Kritik von Regierungspräsidentin Anne Lütkes (Grüne) gehen die Planungen für den Neubau der Zentralbibliothek in Mönchengladbach weiter. Die Entscheidung, ob es zum Bau komme, wird Mitte 2013 gefällt. Aktuell werden zehn mögliche Standorte diskutiert. Quelle:wz-newsline
Kategorien: News