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Planet Biblioblog 2.0
Aktualisiert: vor 3 Jahre 38 Wochen

Library Mistress: Literaturrecherche in den 1980ern

14. April 2013 - 23:31
Otto Oberhauser hat einige seiner Beiträge zur computergestützten Literatursuche aus den 1980ern in E-LIS eingestellt - sehr interessant zur Erinnerung für die ZeitgeschichtlerInnen unter den BibliothekshistorikerInnen ;-) Beispiele:
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Archivalia: EU macht Archivforschung unmöglich - Petition unterzeichnen!

14. April 2013 - 23:24
[https:]

"Das Europäische Parlament erarbeitet z.Zt. ein neues Datenschutzgesetz,
das sofort Gültigkeit in allen Mitgliedsstaaten erlangen wird. Diese EU
Data Protection Regulation hat einen außerordentlich nachteiligen
Nebeneffekt auf das Sammeln, zugänglich Machen und Verwenden von
Personendaten. Die Arbeit der Archive, der Wert der Archivmaterialien
und die Nutzung besonders durch Forscher wird hierdurch ernsthaft
eingeschränkt.

Die Vereinigung der französischen Archivare hat eine Online-Petition
gestartet. Wenn diese durch mindestens 50.000 Menschen unterstützt wird,
erhält diese Vereinigung Rederecht beim Europäischen Parlament, um die
Einsprüche vorzutragen und zu erläutern. Bisher haben über 40.000 Bürger
die Petition unterzeichnet.

Als Archivnutzer werden wir aufgerufen, diese Petition zu unterstützen.
Es liegt in unserem gemeinsamen Interesse, dass für künftigen
Generationen eine angemessene Regelung gefunden wird, die die die
historische Forschung weiterhin zulassen.

Zur Petition: [goo.gl]

Zum EU-Entwurf: [ec.europa.eu]

[en.wikipedia.org]

Zur Vereinigung der französischen Archivare:

[www.archivistes.org]

Übersetzung von: [genealogie.hcc.nl] "
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Lesewolke's Blog: BibCamp 2013 – Highlights

14. April 2013 - 18:50
Das BibCamp 2013 an der Universität Erlangen-Nürnberg war aus meiner Sicht wieder ein voller Erfolg. Da bei einem BibCamp eben viele Sessions gleichzeitig statt fanden, fiel die Entscheidung oft sehr schwer und manche wünschten sich Hermines Zeitumkehrer aus Harry Potter, Teil 3. Immerhin bei 6 Sessions war ich dabei, über die ich in den vorigen [...]
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Lesewolke's Blog: BibCamp 2013 – Campus Communities und Recherchetipps

14. April 2013 - 18:30
Über vier der sechs Session, an denen ich teilnahm, habe ich in den letzten zwei Beiträgen schon ausführlicher berichtete. Hier noch kurz zu den zwei übrigen Sessions. In “Campus Communities” wurde recht kontrovers diskutiert, ob sich der Aufwand für eine Universität und speziell für die Bibliothek lohnt, denn oft haben WissenschaftlerInnen eher überregional Kontakte zu [...]
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Lesewolke's Blog: BibCamp 2013 – Social Media zur Weiterbildung und Bibliotheksverbände

14. April 2013 - 18:20
Bei dem Einsatz von Social Media zur eigenen Weiterbildung durfte ich natürlich nicht fehlen. Ich bin schließlich selbst ein echter Fan davon! Ähnlich wie ich hatten auch andere TeilnehmerInnen viele positive Erfahrungen mit Twitter und Blogs. Hier erfährt man von neuen Entwicklungen viel eher als in Druckmedien. Informationen fließen kontinuierlich und Nutzer dieser Medien haben [...]
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netbib weblog: Call: Soziale Medien und öffentliche Institutionen

14. April 2013 - 17:42

“Soziale Medien und öffentliche Institutionen. Nutzung von Facebook, Twitter und Co. für Kommunikation und Partizipation” 20.bis 21.Juni2013 an der Universität Leipzig – Ein interessanter Call for Papers für alle, die mit dem Thema umgehen … und im Kommentar noch ein Hinweis auf eine Anleitung, wie man gute Konferenz-Abstracts schreibt. [via @hdzimmermann]

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netbib weblog: Geschichte von Google Books

14. April 2013 - 17:07

Netbib ist dafür eine hervorragende Quelle, zeigt Archivalia.

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Literaturverwaltung & Bibliotheken: “Mendelsevier” – “Mendelete” …? Erklärungen, Reaktionen, Konsequenzen in Sachen Mendeley und Elsevier

14. April 2013 - 15:25
Die Gerüchte zu einer millionenschweren Übernahme des Desktop- und Webdienst kombinierenden Literaturverwaltungstools, wissenschaftlichen sozialen Netzwerks und gleichnamigen Londoner Startups Mendeley durch den Verlag Elsevier bzw. der Verlagsgruppe Reed Elsevier schwelten bereits einige Monate. Dies geschah nicht zuletzt in Verbindung mit der Nachricht des – inzwischen vor faktisch genau einem Monat vollzogenem – Abschaltens von Connotea  [...]
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IBI-Weblog: Stellenangebote der Zentralbibliothek der TU

14. April 2013 - 12:16

Zur Verstärkung unseres Zeitschriftenteam der UB / Hauptabteilung Medienbearbeitung suchen wir schnellstmöglich einen / eine Bibliotheksoberinspektor/in (A10). Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen kann die Stelle auch im Angestelltenverhältnis nach TV-L E9 besetzt werden.

Sie möchten sich in einem Aufgabengebiet engagieren, das alle Aspekte der Erschließung und Verwaltung gedruckter und elektronischer Zeitschriften sowie von Datenbanken beinhaltet? Sie können sich vorstellen, insbesondere für Titelaufnahmen in der ZDB zuständig zu sein? Sie möchten die Teamleitung bei der Einführung neuer Regelwerke (RDA) und deren Umsetzung in die Katalogisierungspraxis unterstützen? Wenn Sie sich von diesen Aufgaben angesprochen fühlen, über sehr gute Kenntnisse der ZDB sowie bibliothekarischer Regelwerke verfügen und auch bereits Erfahrungen mit einem Bibliothekssystems (vorzugsweise Aleph 500) gemacht haben, erfüllen Sie die wesentlichen Voraussetzungen für die Position. …

Ausschreibung
Anforderungsprofil

Bibliotheksreferendar/in – Beamter/Beamtin auf Widerruf

Der zweijährige Vorbereitungsdienst richtet sich nach der „Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den höheren Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken vom 16.08.2001“ (GVBl. 57, 2001, S. 486 ff.) und schließt mit der Laufbahnprüfung als Bibliotheksassessor/in ab. …
Anforderungen: Erfüllung der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen nach der Verordnung über die Laufbahn der Beamten des Bibliotheksdienstes (BiblLVO); abgeschlossenes Universitätsstudium (Diplom- oder Masterabschluss) der Fächer Wirtschaftsingenieurwesen folgender technischer Gebiete: Chemie und Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Verkehrswesen
bzw. der ingenieurwissenschaftlichen Fächer Maschinenbau, Produktionstechnik, Werkstoffwissenschaft oder des Faches Chemie.

Ausschreibung

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IBI-Weblog: Stellenangebote der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

14. April 2013 - 11:59

alle Stellen sind am Staatlichen Institut für Musikforschung ausgeschrieben

zwei Stellen einer/eines Archivangestellten und eine Stelle einer/eines Bibliotheksangestellten

befristet bis zum 31. Dezember 2013
Aufgabengebiet Archiv:
Datenerfassung für das Projekt „Geschichte des SIM-PK und seiner Vorgänger“, Bearbeiten der SIM-eigenen Dokumentationsbestände, Erfassen des Bestandes in der Datenbank Kalliope.
Aufgabengebiet Bibliothek:
Datenerfassung für das Projekt „Repositorium des Konzertlebens“, Katalogisierung von Programmen, Generieren von Strukturdaten Kontrollieren der Archivreports und Freigabe der Digitalisate.
Anforderungen:
Abgeschlossene Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung Archiv bzw. Bibliothek, Kenntnisse RNA bzw. RAK-WB und der Normdatendatei GND, Vertrautheit mit Abläufen (Workflow) der Digitalisierung, gute Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, hohe Belastbarkeit, Befähigung zu selbständigem effizientem Arbeiten, sehr gute IT-Kenntnisse.
Ausschreibung Archiv, Ausschreibung Bibliothek

eine Stellen einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ Mitarbeiters

ebenfalls befristet bis 31. Dezember 2013
Aufgabengebiet:
Fachwissenschaftliches Planen, Leiten und Koordinieren des Projekts „Repositorium des Konzertlebens“, Erstellen von Datenmodellen für Katalogdatenbanken in Abstimmung mit den Kooperationspartnern, Entwickeln und Überwachen der Implementierung der Katalogdatenbanken und der Retrievalplattform in Zusammenarbeit mit der Verbundzentrale des GBV, Planen und Anpassen des Workflows der Datenerfassung und der Digitalisierung.
Anforderungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Fach Musikwissenschaft (Magister oder Master) und abgeschlossene Zusatzausbildung in einem bibliotheks-, dokumentations- oder informationswissenschaftlichen Studiengang oder auf das Aufgabengebiet bezogene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen, sehr gutes Organisationsvermögen, sehr gute Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, sowie Belastbarkeit, Flexibilität, Eigeninitiative und Engagement, sehr gute IT-Kenntnisse.
Ausschreibung

eine Stellen einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ Mitarbeiters

ebenfalls befristet bis 31. Dezember 2013
Aufgabengebiet:
Quellenrecherche zur Aufführungslehre der Wiener Schule im Rahmen des Projekts „Repositorium des Konzertlebens“, Auswertung von Dokumenten und Korrespondenzen im Rahmen des Projekts, Überprüfen, Ergänzen und redaktionelles Einrichten des Verzeichnisses „Tonaufnahmen von Angehörigen der Wiener Schule“ für die Datenerfassung.
Anforderungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Fach Musikwissenschaft (Magister oder Master) oder auf das Aufgabengebiet bezogene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen, ausgeprägte Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit, Befähigung zu selbständigem effizienten Arbeiten, hohe Belastbarkeit, sehr gute IT-Kenntnisse.
Ausschreibung

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IBI-Weblog: Stellenangebote: UB HU ZwB Asien- und Afrikawissenschaften

14. April 2013 - 11:29
Aufgabengebiet Erwerbung und Erschließung von Monographien und Zeitschriften sowie Online-Ressourcen, rückwärtiger Geschäftsgang, Benutzerberatung, bibliothekarischer Auskunftsdienst Anforderungen Abgeschlossene Ausbildung für den gehobenen Bibliotheksdienst an wiss. Bibliotheken oder gleichwertige Fähigkeiten und Kenntnisse, gründliche und sehr anwendungssichere Kenntnisse der RAK-WB, sehr gute Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil, Vertrautheit mit Arbeitsabläufen der Erwerbung und Erschließung von Monographien und Zeitschriften, gründliche Kenntnisse des Bibliothekssystems ALEPH 500, Erfahrung in der Nutzerberatung, Kenntnisse der wichtigsten konventionellen und elektronischen Nachschlagewerke, Organisationsgeschick, Engagement, Bereitschaft zur Teilnahme an Spät- und Sonnabenddiensten Bewerbung bis 06.05.13

Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2013. Ausschreibung

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Library Mistress: Leseliste VI: Erich Möchel: Verschollen in der Anstalt

14. April 2013 - 11:00
Für das Diplomprüfungsthema "Satire" habe ich die ORF-Satire "Verschollen in der Anstalt. Aufzeichnungen des Volontärs Schubal" von Erich Möchel ausgewählt. Das 1993 bei Deuticke erschienene Buch wurde von Tex Rubinowitz illustriert. Das Gebäude am Küniglberg als Labyrinth, in dem sich die Titelfigur verliert, und ein Aquarium als geheimnisvoller Übergang in eine andere Welt - mehr will ich gar nicht verraten! Besonders witzig daran ist auch, dass viele der Figuren noch heute beim ORF arbeiten bzw. immer noch bekannt sind (Ernst Gelegs, Josef Broukal, Gerd Bacher...); man kann das Buch also heute noch mit Genuß lesen. Möchel hat ja selbst lange beim ORF gearbeitet und hat da sicher Insiderinformationen, wie es da so zugeht.

Leseliste V: Else Lasker-Schüler: Weltende.
Leseliste IV: Abraham a Sancta Clara: Wunderlicher Traum von einem großen Narrennest
Leseliste III: Damaris Nübling, Fabian Fahlbusch, Rita Heuser: Namen. Eine Einführung in die Onomastik.
Leseliste II: Ernst Stadler: Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht.
Leseliste I: Georg Heym: Die Tote im Wasser.

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Lesewolke's Blog: BibCamp 2013 – E-Books und Nutzbarkeit von Internetseiten

14. April 2013 - 8:00
Um die Erwerbung, Erschließung und Benutzung von E-Books drehte sich gleich eine der ersten Sessions des BibCamps. Die Anforderungen und Probleme sind vielfältig, wie die Diskussionsrunde zeigte. Beim Kauf ist PDA (Patron Driven Acquisition) ein großes Thema geworden. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass die Nutzung unter einem Zeitlimit kostenfrei ist, bei Überschreitung, Ausdruck [...]
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Nachrichten fuer oeffentliche Bibliotheken in NRW: Video: Kinderlied zu Öffentlichen Bibliotheken

14. April 2013 - 5:00
Anlässlich der “National Library Week” (08-14.04.12) veröffentlichte die Stockton-San Joaquin County Public Library ein Musikvideo. Der „Library Song“ wurde von Tom Chapin und Michael Mark geschrieben und aufgenommen. via: bibliothekarisch.de
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Library Mistress: Leseliste V: Else Lasker-Schüler: Weltende

14. April 2013 - 0:59
Ich muss gestehen, diesen Text für meine Diplomprüfungsleseliste zunächst nur ausgewählt zu haben, weil es den gleichen Titel wie das berühmte Gedicht von Jakob van Hoddis trägt und weil die Frauenquote auf meiner Liste wirklich unter aller Kritik war. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das sehr viel anders ausgesehen hätte, wenn ich mehr Zeit für die Vorbereitung gehabt hätte - meine LibraryThing-Gender-Statistik zeigt 863 Bücher von Männern und nur 343 von Frauen. Nur wenn alle 445 AutorInnen, bei denen kein Geschlecht eingetragen ist, Frauen wären, wäre das Verhältnis halbwegs ausgewogen. - Hartmut Vollmer hat jedenfalls die umfangreiche Anthologie "'In roten Schuhen tanzt die Sonne sich zu Tod'. Lyrik expressionistischer Dichterinnen" zusammengestellt, in der bekanntere und unbekannte Autorinnen vertreten sind. In diesem 1993 im Arche-Verlag erschienenen Buch bin ich auf "Weltende" gestoßen..

Es ist ein Weinen in der Welt,
als ob der liebe Gott gestorben wär,
und der bleierne Schatten, der niederfällt,
lastet grabesschwer.

Komm, wir wollen uns näher verbergen...
Das Leben liegt in aller Herzen
wie in Särgen.

Du, wir wollen uns tief küssen...
Es pocht eine Sehnsucht an die Welt,
an der wir sterben müssen.

Leseliste IV: Abraham a Sancta Clara: Wunderlicher Traum von einem großen Narrennest
Leseliste III: Damaris Nübling, Fabian Fahlbusch, Rita Heuser: Namen. Eine Einführung in die Onomastik.
Leseliste II: Ernst Stadler: Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht.
Leseliste I: Georg Heym: Die Tote im Wasser.

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Library Mistress: Literaturbeschaffung mittels Hashtag: #icanhazpdf

14. April 2013 - 0:25
Ich bin heute über einen Tweet von Karen James bzw. den Retweet von Lambert Heller auf eine nützliche Twittersache gestoßen, die es anscheinend eh schon seit mindestens zwei Jahren gibt: #icanhazpdf. Mit dem Hashtag werden Tweets gekennzeichnet, in denen man nach wissenschaftlichen Aufsätzen sucht, zu denen die eigene Bibliothek bzw. Forschungseinrichtung keinen Zugang bietet. Als ich gerade reingeschaut habe, wurden u.a. die Aufsätze "Thioflavin-S staining coupled to flow cytometry" und "Searching for unconventional seismic signals on a subduction zone with a submerged forearc" gesucht.

Hier ist eine schöne Erklärung: "#icanhazpdf is a Twitter hashtag used to coordinate the exchange of scholarly papers. Suppose that Alice needs a certain journal article for her research, but neither Alice nor her employer have a subscription to the journal which contains it. (Alice could be a research scientist at a small nonprofit organization, or even a cancer patient trying to educate herself about her disease.) The article is not Open Access, nor is it available in an institutional repository, nor does a version exist on PubMed Central or the arXiv. Alice posts a link to the paper on her Twitter account, marking it with the "hashtag" #icanhazpdf. Anyone who notices checks to see if they have access, such as via their university's institutional subscriptions, and if they do, they download the article and send it to Alice. In February 2012, it is becoming standard practice to delete the request tweet after the request has been fulfilled" (Quelle: Eureka Journal Watch, CC-BY)

#icanhazpdf etiquette may prevent me from naming the tweeps who sent me the Science pdf I needed, but it can’t stop me from thanking them.

— Karen James (@kejames) April 10, 2013 Eine ähnliche Sache gibt es auch auf Reddit: "This reddit is for requesting and sharing articles available in various databases, as well as discussion relating to the material".
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Martins Blog » Job: Stadtbibliothek Nürnberg

13. April 2013 - 23:55
Hi Leute, im Rahmen des BibCamp ergab sich die Möglichkeit, an einer Führung durch die Stadtbibliothek Nürnberg teilzunehmen. Mit 642 Jahren ist die STB Nürnberg die älteste Stadtbibliothek im deutschsprachigen Raum…allerdings ist sie sicher kein altbackenes Haus. Erst vor wenigen Monaten gab es eine Neueröffnung und es gibt ne Menge zu sehen… Frische Farben dominieren [...]
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Martins Blog » Job: BibCamp im Nürnberg – Tag 2

13. April 2013 - 23:48
Hello again, heute ging es in Nürnberg mit Tag 2 des BibCamps weiter. Nach einer kurzen Nacht konnten sich die Teilnehmer an einem Kuchen und Kaffee-Buffet für den Tag stärken…der ein oder andere griff auch zum Nerd-Kultgetränk Dann ging es mit der Session-Planung los. Erst ein wenig verhalten, aber nach und nach trudelten tolle Themenvorschläge [...]
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Library Mistress: Karl Emil Franzos über Hofnamen

13. April 2013 - 20:58
Mit Karl Emil Franzos bin ich leider erst bei einem Literaturgeschichte-Konversatorium auf der Uni zum ersten Mal in Kontakt gekommen - bei Werner Michler standen "Die Juden von Barnow" auf der Leseliste. Sehr empfehlenswert! Vor kurzem habe ich mir seine Reiseberichte "Deutsche Fahrten" auf den Kindle geladen, und zwar den Teil "Reise- und Kulturbilder aus Anhalt und Thüringen". Die Texte machen mir große Lust, dort hinzufahren, aber ich fürchte, da sieht es heute nicht mehr so aus wie vor hundert Jahren... In einem Abschnitt über das Schwarzatal beschreibt Franzos die Verwendung der Hofnamen:

"Begegnen zwei Leute einander, so reicht ihre Zeit, auch wenn sie noch so eilig sind, zu einem Gruß und einem Spaß, und wenn's auch nur das Zurufen des Spitznamens wäre. Solche Namen wachsen ja naturgemäß in jedem Dorf wie die Brombeeren; beim Familiennamen ruft man sich da niemals, sondern bezeichnet einander nach dem Hof, dem Gewerbe oder hervorstechenden Eigenschaften. Die Spitznamen sind also anderwärts keineswegs zugleich immer Necknamen; hier oben, soweit ich's erkunden konnte, fast immer. Viele sind harmlos, wie zum Beispiel Scharbsheiner, Veigelemarie; der Heinrich liebt eben Pfannkuchen und die Marie Veilchen; auch Linsenschlingerfritz bedeutet keine ehrenrührige Gewohnheit. Noch weniger Stöckelmartin; der alte Mann, der so hieß, hatte sich eben einst im Stöckelnspiel (was die Schweizer Pflöcklispiel nennen) ausgezeichnet, und Schwatzmarthe vollends könnte jede Frau im Tal heißen. Andere Namen bezeichnen körperliche Eigenschaften; angenehm sind sie ja für die Träger nicht, aber doch auch dem Leumund nicht abträglich: Hinkehanne, Ohrenmatthes; zwei gleichnamige, aber sehr verschiedene Kusinen bei Oelze werden als Steckenliese und Schmalzliese unterschieden; letzteres nach dem im Tal geltenden Schönheitsideal entschieden ein epitheton ornans. Und nach den dort herrschenden Ansichten können auch Mädelkarle und Kußgrete nicht niederdrücken. Andere Spitznamen wieder sind ohne alle Spitze, nur eben Bezeichnungen, so zum Beispiel Löffelsimshannematthes, was, wie ich glaube, bedeutet: der Matthias, der Sohn der Hanne, welche die Tochter des Löffelsimon war; einen andern, Sauerteigsbalzer, lasse ich aus dem nicht untriftigen Grunde unerklärt, weil ich's selber nicht weiß. Viele Namen aber sind recht unangenehm, und wollte man nach ihnen schließen, so stünden zahlreiche Leute im Tale bei ihren Nebenmenschen in üblem Geruch, moralisch, aber auch körperlich. Solche Namen nehmen sich in Druckerschwärze schlecht aus, würden zudem leicht zu falschen Schlüssen verführen. Die Leute sind spottlustig und nicht eben fein, aber allzu böse gemeint ist derlei nie".

 Mit Hofnamen bzw. Vulgonamen hab ich mich ja vor einigen Jahren in einer Seminararbeit beschäftigt, und sie lassen mich nicht los :-) Links ein Photo vom Fuchshof in Hollenthon in der Buckligen Welt, rechts ein Photo aus dem steirischen Pusterwald, wo sogar die Bushaltestelle den Namen "Steinmetz" trägt!

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Bibliothekarisch.de: Beiträge zum Bibcamp 6 #bib6 [Update 15.04.2013]

13. April 2013 - 9:39

Das Bibcamp hat wieder viele interessante Artikel verursacht ;-)  Hier die Übersicht!

Die Session-Beiträge werden entsprechend auch im Wiki des Bibcamps gesammelt.

Bilder bei Instagram zu #bib6 und bibcamp (via Statigr.am) [Update]

15.04.2013

14.04.2013


13.04.2013

12.04.2013

 

11.04.2013

Updates
[Update, 15.04.2013]
[Update, 16.04.2013]

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