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Planet Biblioblog 2.0
Aktualisiert: vor 3 Jahre 38 Wochen

netbib weblog: Buchpaten in Schwerin

15. Januar 2013 - 12:31

Bis jetzt haben sich 20 gefunden, die der Stadtbibliothek Bücher gespendet haben. [via Norddeutsche Neueste Nachrichten]

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netbib weblog: Der elektronische Hiwi

15. Januar 2013 - 12:30

Roboter als Hilfe werden hier an einem Beispiel dargestellt. Im Moment sind sie noch in der Erprobung durch eine Auszubildende in der SUB Bremen, entwickelt durch das Institut für Automatisierungstechnik. [via Konstruktionspraxis]

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netbib weblog: Boomende Ausleihe nach umstrukturierter Gebühr

15. Januar 2013 - 12:25

Eine “Flatrate” bei den Ausleihgebühren wird als Ursache des Anstiegs der Ausleihzahlen angesehen.
Die Kölner können nun CDs, DVDs, E-Books oder Sprachkurse ohne Aufpreis auszuleihen. [via Köln.de]

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netbib weblog: Nicht bedauern, was fehlt, sondern erkennen, was neu ist

15. Januar 2013 - 12:23

Der Impulsvortrag “Wer richtig gerne alt ist, hat länger Spaß am Leben” begeisterte in Burgsteinfurt
Zum Abschluss des Projekts “Bibliothek – für das ganze Leben” in der Stadtbücherei Steinfurt begeisterte der Vortrag zum Thema Humor und Alter. [via RuhrNachrichten.de]

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Archivalia: Büdinger Präsenz: Kirche verklagt Land wegen mangelnder Stiftungsaufsicht

15. Januar 2013 - 12:07
Update zu: [archiv.twoday.net]

"Bei allem partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Kirche und Staat lassen sich manche Konflikte nur vor Gericht klären", teilte der Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Joachim Schmidt, am Freitag in Frankfurt mit. Dabei ist der eigentliche Gegenpart der Kirche nicht das Land, sondern Wolfgang Ernst Fürst zu Ysenburg und Büdingen.

Er steht an der Spitze einer über 700 Jahre alten Stiftung, über die das Grafengeschlecht seither das Kirchenvermögen in Büdingen (Wetterau) verwaltet. Schon seit längerem erhebt die Kirche den Vorwurf gegen den Adeligen, er gehe anders als seine Vorfahren nicht korrekt mit der Stiftung um. Am Freitag sprach sie von "merkwürdigen Finanzmachenschaften". Schon früher stand der Vorwurf im Raum, er nutze die Stiftung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eher für sich und nicht im Sinne der Kirche. Ein Anwalt der Stiftung wies diese Darstellung zurück.

Kirche: Land hat Aufsicht vernachlässigt

Die Klage der Kirche richtet sich nun aber gegen das Land, weil das Regierungspräsidium Darmstadt die Stiftung beaufsichtigt und ihre Satzungen genehmigt. Eingereicht wurde die Klage beim Verwaltungsgericht Darmstadt. Die aktuelle Satzung hätte nie genehmigt werden dürfen, weil sie Rechte der Kirche verletze, beschrieb die Kirche ihren Standpunkt. Die Stiftung sei der Sache nach eine kirchliche und keine private Stiftung.

Die EKHN wirft dem Land vor, dass die Satzung der "Präsenz zu Büdingen" keine interne Kontrolle vorsehen und die Aufsicht ihre Pflichten nicht wahrnehmen würde. Bei der Genehmigung der Stiftungssatzung hatte das Regierungspräsidium Darmstadt laut EKHN auf eine Zustimmung der evangelischen Kirche verzichtet.

Regierungspräsidium leitet Anhörung ein

Das Regierungspräsidium Darmstadt bestätigte den Eingang der Kirchenklage. Die Stiftungsaufsicht habe eine Anhörung eingeleitet, um rechtliche Schritte zur Abberufung des Fürsten als Stiftungsvorstand zu erörtern, sagte die Sprecherin Nicole Ohly-Müller. Hintergrund ist das Geschäft des Fürsten, der den verwahrlosten Hinterhof des unbewohnbaren Schlosses Eisenhammer in Brachttal (Main-Kinzig-Kreis) an die von ihm verwaltete Stiftung für 145.896,60 Euro verkaufte. Der Kaufpreis habe über dem vom Gutachter unmittelbar davor ermittelten Verkehrswert gelegen, hieß es.

Mitte 2012 hatte die Kirche bereits dem hr erklärt, es flössen immer weniger Gelder in den Stiftungszweck - den Erhalt der Marien- und der Remiguskirche, zweier Pfarrhäuser und eines Friedhofes. Der Fürst sagte dem hr-fernsehen damals, seine Geschäfte gingen niemanden etwas an.


[www.hr-online.de]
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netbib weblog: bookless public library

15. Januar 2013 - 11:50

Books, who needs ‘em? Libraries? Not anymore they don’t. The first public, bookless library is coming to San Antonio soon and, possibly, to a (dystopic?) future near you.

schreibt Gizmodo. Statt Büchern sollen eReader mit BeBooks verliehen werden, die Kommentatoren des Beitrags sind sich nicht ganz einig über dieses Modell…

Update 15.1.13, 13:31 Uhr: Auch in deutscher Sprache

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netbib weblog: Mediatheken durchsuchen

15. Januar 2013 - 9:36

Nicht ganz so komfortabel wie das leider aus rechtlichen Gründen eingestellte Mediathek-Programm für den Mac, aber doch einen Blick wert ist der Webdienst vavideo.

Auch hier werden natürlich die von den Gebühren der Zahlern erstellten Inhalte wieder depubliziert, aber wenn z.B. bestimmte aktuellere Sendungen sucht und etwas Glück dazu kommt, findet man sie hier eventuell. Alternativ kann man natürlich auch die Mediatheken der Sender einzeln abfragen…

Wenn man das Gesuchte gefunden hat, wird man auf das Angebot in der entsprechenden Mediathek verwiesen und hat auch die Möglichkeit die Datei als *mp4 zu speichern. Was nicht so gut ist: die ausgewählten Sender in der Suchbox muß man vor jeder Suche wieder auswählen.

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Archivalia: Archivtagstaschen IX

15. Januar 2013 - 8:33


Danke nach Neuss!
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Bibliothekarisch.de: Die Bibliothekarin – Miniserie #22

15. Januar 2013 - 7:03

Vorerst der letzte Teil dieser Miniserie:

Die Bibliothekarin – Nr. 22

Ähnliche Beiträge
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Nachrichten fuer oeffentliche Bibliotheken in NRW: Web 2.0 in der Stadtbücherei Hilden

15. Januar 2013 - 5:41
Lernort Bibliothek – Gastbeitrag der Stadtbücherei Hilden “Die Stadtbücherei Hilden ist mit rund 150.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich, die meist-frequentierte Kultureinrichtung Hildens. Die Stadt hat etwa 55.000 Einwohner. Wir sehen uns, 13 Mitarbeiterinnen auf 11,11 Stellen, als moderne Informationsdienstleister und … Weiterlesen →
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Archivalia: Eichmann-Prozessakten in "Hannah Arendt"

14. Januar 2013 - 23:35
Jemand den Film "Hannah Arendt" gesehen? Irgendwas stimmt doch mit den Gerichtsprotokollen des Eichmann-Prozesses nicht: Als sie die "Archivbox" in den Fond des Autos schiebt, ist die Kiste zu leicht. Vor allem: Als die Akten in ihrer Wohnung sind, liegen sie zu durcheinander. Jedenfalls, wenn diese Akten ähnlich organisiert sind wie die zum Nürnberger Prozeß, die sich in vielen Archiven finden. Teilt jemand den Eindruck? Eine Idee, warum genau?
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Archivalia: Gelungener Archivfilm zum Thema Familienforschung des Zentralarchivs der Ev. Kirche...

14. Januar 2013 - 19:03
Gelungener Archivfilm zum Thema Familienforschung des Zentralarchivs der Ev. Kirche...
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Basedow1764's Weblog: Getting the stuff is not the problem…

14. Januar 2013 - 18:47
Aus einem kleinen Werbefilm der Vereinigung der Teacher-Librarians im US-Bundesstaat Washington (WLMA), in dem Schulbibliothekare und Prof. David Loertscher die Bedeutung der Schulbibliothek erklären: “Getting the stuff is not the problem; it’s about what the student is going to do … Weiterlesen →
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Buechertage: Eine nominelle Quatschgeschichte

14. Januar 2013 - 18:15

Manuela und Manuel krochen unter den Schirm. Dieses Susi-Modell war hübsch und groß, doch gegen das, was da vom Himmel herunterbremste, half es kaum. Beide standen auf Katjas Feld, am Wegesrand blühte der Ginsberg. „Das ist ja nicht zu fassen!“ wehkampten die beiden und melcherten herum, dass der liebe Gerd doch wirklich für besser Wetter hätte  sorgen können.

Doch dann entdeckten sie eine Bewegung am Rahn des Horizontes. Jesus, Maria, Anne und Hiltrud! Da schäferten ja die anderen heran und eine Elsner flog immer um sie herum.

„Hoor mal! Die machen ja einen Höllenkrach! Wahrscheinlich haben die sich schon einen doppelten Uzun genehmigt!“, erayte Manuel. „Neenee, gerade sind sie Fan von diesem bunten Rodloff-Cocktail, der mit Pino, Schirmchen und zwei Dritteln Steinhauer angesetzt wird. Danach kriegst Du die Beine nicht mehr rohwer und overberg geht gar nicht mehr.

Der Tross rückte ran. Mannomamone, die waren ja gut drauf! Ayla trug ihren Lisboa-Hut und bensbergte durchs Gebüsch. Ingmar hatte sich bei Susanne eingeünvert und sang: „Ich bin der kleine Zerbin und brauche jetzt Salat!“ Christiane hilderte mit Ute: Die beiden müllerten vor Freude und hessten Spaß ohne Ende.

Birgittend warfen sich Manuel und Manuela auf den mit buntem Ricchiuti bedeckten Boden. „Oh heilige Ilona, seid doch mal still, sie will doch eine Geschichte über uns schreiben!“

Wer? Was? Alle quatschen durcheinander und dann erschien die Autorin. Claudia. Erst hat sie sämtliche Cocktails getrunken und dann hat sie diese Geschichte geschrieben. Prost, darauf gibt es einen doppelten Uzun.

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Archivalia: Inkunabel aus dem ehemaligen Kapuziner-Kloster Eichstätt: Stand der Recherchen

14. Januar 2013 - 17:06
In INETBIB geruhte die BSB zu verlautbaren:

die Bayerische Staatsbibliothek München möchte Sie über den derzeitigen Stand der Recherchen bezüglich der im Oktober 2012 bei Bassenge als Los Nr. 563 angebotenen Inkunabel aus dem ehemaligen Kapuziner-Kloster Eichstätt informieren:

Die Inkunabel ist über mehrere Verkaufsstationen zum derzeitigen Besitzer gelangt. Der Transfer aus dem Kloster selbst lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Laut Auskunft des Archivs der Deutschen Kapuzinerprovinz in München haben die Kapuziner in den 80er-Jahren Immobilie und Inventar des Klosters in Eichstätt vom Freistaat Bayern erworben und wurden somit rechtmäßige Eigentümer. Ein Verkauf einzelner Stücke ist aus den Archivunterlagen nicht ersichtlich und wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Der Verlust des Buches muss zeitlich zwischen der Beschreibung durch I. Hubay Ende der 60er-Jahre und der Übernahme der Bestände des Eichstätter Kapuzinerklosters durch die Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt im Jahr 2003 erfolgt sein, da das bei Hubay beschriebene Werk bei der Übergabe als vermisst dokumentiert wurde.

Die Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt ist an einer Rückführung der Inkunabel interessiert und steht daher in engem Kontakt mit dem Besitzer. Über das Ergebnis wird informiert sobald Fakten vorliegen.

gez.
Direktion der Bayerischen Staatsbibliothek


Update zu:
[archiv.twoday.net]
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Infobib: Kostenlose DOIs für akademische Einrichtungen

14. Januar 2013 - 16:55

Das nenne ich mal eine schöne Nachricht! Aus der Pressemitteilung der TIB:

Die Vergabe der Digital Object Identifier, kurz DOI, die die dauerhafte Zitierbarkeit von elektronischen Publikationen und Forschungsdaten gewährleistet, ist ab diesem Jahr für akademische Einrichtungen kostenfrei. Dies haben die deutschen Mitglieder der internationalen Non-Profit-Organisation DataCite e.V., das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, die Technische Informationsbibliothek (TIB), die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) und die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW), auf ihrer Mitgliederversammlung im Dezember 2012 beschlossen.

Ein Ziel von DataCite ist es, Forschungsdaten im Internet dauerhaft verfügbar und zitierbar zu machen. Möglich wird dies durch das Digital-Object-Identifier-System (DOI). Bei DOIs handelt es sich um eindeutige und dauerhafte digitale Identifikatoren für digitale Objekte. Sie sind mit den ISBN für Print-Publikationen vergleichbar. In Deutschland vergeben die vier deutschen DataCite-Mitglieder – GESIS, TIB, ZB und ZBW – DOIs.

„Die DOI-Vergabe ist ab sofort für akademische Einrichtungen in Deutschland kostenlos“, berichtet Jan Brase, Geschäftsführer von DataCite. „Wir möchten dadurch die Forschung und vor allem die einfache Bereitstellung und Zitierbarkeit von Forschungsdaten in Deutschland weiter fördern. Wir hoffen, dass immer mehr Forschungseinrichtungen ihre Daten im Internet veröffentlichen und dauerhaft zitierbar machen.“

URN als permanente Identifier sind international unbekannt und werden übersehen. DOIs werden m.E. deutlich eher genutzt. Dazu kommt, dass viele Altmetrics-Dienste die Nutzung von DOIs voraussetzen. Ich bin sehr angetan und hoffe, dass dies bald in OPUS integriert wird!

[via @nowakman]

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Archivalia: Post aus Grenoble

14. Januar 2013 - 16:53
Madame, monsieur,

Vous avez eu par le passé recours au service de numérisation à la demande de la Bibliothèque universitaire Droit-Lettres de Grenoble.

Afin d’offrir à ses usagers une consultation plus agréable, une numérisation de plus grande qualité, des fonds plus riches et variés, nous vous annonçons la mise en ligne de la bibliothèque numérique des universités Grenoble 2 et 3, consultable à l’adresse

[bibnum-stendhal.upmf-grenoble.fr]

Vous avez d’ores-et-déjà accès à près de 80 documents antérieurs à 1900, numérisés en haute qualité, feuilletables en ligne et téléchargeables au format pdf. Les documents numérisés en noir et blanc avant 2010 restent accessibles.

Deux collections, études italiennes et droit dauphinois, sont actuellement proposées et toujours en cours d’enrichissement. Elles reflètent les points forts du fonds ancien de la BU Droit-Lettres de Grenoble, première bibliothèque française d’étude sur la langue et la civilisation italiennes à la fin du XIXe siècle, et héritière d’une partie des fonds du Parlement de Dauphiné.

Nous continuons également à vous proposer notre service gratuit de numérisation à la demande : enseignant, étudiant ou simple particulier de Grenoble ou d’ailleurs, vous pouvez demander la numérisation de documents anciens libres de droit conservés à la BU Droit-Lettres, ils seront mis en ligne sous la forme de pdf avec table des matières dynamique et recherche plein texte (documents édités après 1800) sur la bibliothèque numérique, dans un délai de 4 à 8 semaines.

A bientôt et bonne année 2013 avec la BU Droit-Lettres,

Odile Habran


Wichtig ist vor allem die Möglichkeit, gratis Digitalisate aus dem Altbestand zu erhalten!
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Library Mistress: Bibliothekar bei "Agentin mit Herz"

14. Januar 2013 - 16:47
In der Episode "Das Syndikat" ("Promises to keep") der 80er-Serie "Agentin mit Herz" kommt eine Art Bibliothekar vor: T. P. Aquinas (was für ein Name!), arbeitet im Innendienst, und zwar bei der Library of Congress. Was genau er dort tut, hat sich mir nicht erschlossen, einmal hieß es: "Er ist kein Agent, er ist Antiquar". Zwischendurch sieht man ihn Pasteten für ein Mittelalterfest backen, und zwar 29 Stück, von denen jedes für eine bestimmte Person aus den "Canterbury Tales" steht.
Aquinas steht im Verdacht, für einen Drogenboss zu arbeiten, mit dem er regelmäßigen Kontakt hat und der ihn "Professor" nennt. Lee Stetson und Amanda King müssen herausfinden, ob das wirklich stimmt. Wie sich herausstellt, wurden seine Frau und sein Sohn aus Versehen bei einem Bandenkrieg erschossen. Um sich zu rächen, hat er sich bei dem Drogenboss eingeschlichen und sein Vertrauen gewonnen. Stetson rät ihm: "Du bist ein Bücherwurm, überlass das den Profis". Letztlich arbeiten sie aber doch zusammen und können den Bösen überführen.
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Basedow1764's Weblog: Manipulationsvorwürfe gegen Amazon-Rezensenten

14. Januar 2013 - 16:33
Am Beispiel des erfolgreichen Self-Publishers Andreas Adlon glaubt buchreport ein Muster zu erkennen: “Die ersten Rezensionen des Buches sind ausnahmslos positiv. Erst nach einer Reihe guter Bewertungen fällt erstmals eine Rezension schlecht aus. Zu diesem Zeitpunkt könnten die echten Leser … Weiterlesen →
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Archivalia: Der Heilbronner Syndikus Nikolaus Straub

14. Januar 2013 - 16:21
Die Speyerer HANS-Datenbank

[217.198.244.66:8080]

beschreibt eine von Nikolaus Straub geschriebene lateinische Handschrift.

Mittelalterliche Handschrift
Gymnasialbibliothek Speyer
Standort: Pfälzische Landesbibliothek
Signatur: A.D. 1

Johannes

Lectura super IV libros Institutionum Iustiniani / Johannes

Südwestdeutschland , 1471


Papier . - 320 Bl., vorgebunden 2 Notariatsurkunden Heilbronn 1560, unterz. Nicolaus Straub . -
41 x 28,5 cm . - Schriftraum 28 x 17 cm . - 50-70 Zeilen . - Kustoden und Reklamanten . - Bastarda, jüngere Randglossen von Straub u. a. . - lat. Got. Schweinslederband auf Holzdeckel mit 4 Bünden, rotem geflochtenem Lederkapital und Streicheisenverzierung sowie 13 Stempeln, von denen sich 3 Kyriss Nr. 60 (Ramin, Taf. 123 Nr. 4, 8, 9) zuordnen lassen. .
1982 restauriert von K. D. Lomp, Schlitz


Signatur(en) der Sicherungs- und/oder Schutzverfilmung: MF 943, weiteres Ex. in Gymn.bibl.
Sprache und Schriftsystem: lat.

Explicit: Ego Johannes de Platea ... laudes reddo Jesu Christo saluatori meo. / Amen. Finito quogque Libro reddato gloria Christo (nun fortgesetzt durch Straub) anno domini quadrogentesimo septuagesimo primo die Janio ultimo Januaris Regnantibus In spiritualibus paulo papa 2° anno eius septimo. In temporalibus autem Invictissimo Friderico romanorum Imperatore me nicolao straub in opido heylpron tunc synico generai constitutus. / Quo tempore totus mundus In oppinione erat et Tribulatione porpter regentum tyrannidem. [Dieser Vermerk bezieht sich auf die Burgunderkriege].

Im Einband Missale-Fragment des 11. Jh.s sowie altes Titelschild (18. Jh.)

Literatur:
- Verzeichnet in den Catalogen des Lyceumsbibliothek Speyer von 1828 und 1866 als "Commentar. in institutt. Jusitinian. per Nicol. Straub. 1471. mscr. in fol."


Das Datum 1560 steht wohl für 1460, und generai muss sicher generali heißen, porpter propter usw. Die maßgeblichen Belege zu Straub als Notar stellte Schuler, Notare (1987), S. 450 Nr. 1326 zusammen. Der aus Leonberg gebürtige Kleriker des Speyerer Bistums Nikolaus Straub ist 1466-1501 als Heilbronner Generalsyndikus bezeugt.

Zum Eindruck der Burgunderkriege auf die Zeitgenossen:

[de.wikisource.org]

Der gleiche Straub übersetzte um 1460 die Evangelien ins Deutsche, überliefert in Leipzig, UB, Ms. 35:

[www.handschriftencensus.de]
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/sigrefsLeipzig|||Universitätsbibliothek Leipzig|||Ms 35
[www.manuscripta-mediaevalia.de]

Heimo Reinitzer hatte im ²VL 9, Sp. 386f. unter Verweis auf die angeblich ostmitteldeutsche-bairische Schreibsprache die traditionelle Zuweisung des Notars Nikolaus Straub aus "Hall" an Schwäbisch Hall in Frage gestellt. Andreas Deutsch vom Deutschen Rechtswörterbuch konnte jedoch 2010 zeigen, dass es sich um den obigen Straub handelt. Dazu gibt es einige Zeitungsberichte, am besten

[www.swp.de]

"Der in Hall geborene Heidelberger Rechtshistoriker Dr. Andreas Deutsch wollte es nun genauer wissen. Er wies in seiner aktuellen Forschung nach, dass es in der fraglichen Zeit nur in Schwäbisch Hall einen Notar namens Nikolaus Straub gab. Im Text entdeckte er typisch schwäbische Wörter. Straub stammte aus Leonberg. Ein Schriftvergleich mit den Urkunden, die der Haller Notar hinterließ, zeigte Übereinstimmungen. Den endgültigen Beweis lieferte Straubs Unterschrift. Auf Übersetzung und Urkunden ist sie identisch. Deutsch konnte sicher sein: Vor ihm lag eine echte Haller Bibel!"

Krämers Scriptores haben nur die Leipziger, aber nicht die Speyerer Handschrift.



[commons.wikimedia.org]
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