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Bibliothekarisch.de: [Infografik] Ich bin “social” …

News von Planet Biblioblog - 19. April 2013 - 12:01

… und manchmal wird das ein bisschen viel.

Infografik zum “Social Media Overload”

 

Ich glaube, dieses Gefühl hat jeder immer mal wieder, wenn er in Facebook, Twitter, Google+ und Co unterwegs ist. Nur nichts verpassen. Jeden teilhaben lassen müssen, damit man “social” bleibt und… und… und… Was für ein Druck!

Die folgende Grafik greift dieses Gefühl auf und verbildlicht es.:


Finding people is easy with MyLife.com

Quelle:
Social Media Overload – Are You Afraid of Missing Out?, MyLife.com

Aufmerksam geworden über:
Abram, Stephen: Social Network Overload Infographic, Stephen’s Lighthouse

Ähnliche Beiträge
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Lemy's Blog: Haftnotiz 242: Google vs. Check24 – Literaturtipp

News von Planet Biblioblog - 19. April 2013 - 9:33
Google plant das Vergleichsportal Check24 “anzugreifen”, indem sie für den deutschen Markt etwas ähnliches planen. Hierzu ein aktueller Aufsatz in der heutigen Ausgabe von “Capital”: Dohms, Heinz-Roger: Zwei gegen Google, In: Capital 52 (2013) 5, S. 180-183
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Library Mistress: Auf der Suche nach der Stadtbibliothek

News von Planet Biblioblog - 18. April 2013 - 23:11

"FPK zog während slowenischsprachiger Rede aus" - In die nicht existierende Klagenfurter Stadtbibliothek, um ein Wörterbuch auszuleihen?

— Christian Koellerer (@Philoponus) April 18, 2013
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Duftender Doppelpunkt: Bücherverbrennung Bonn 1933 – 2013

News von Planet Biblioblog - 18. April 2013 - 21:01
Teil1: Der Höhepunkt der Aktion „Wider den undeutschen Geist“ Der 10. Mai 1933 in Bonn

„Ein langsam niedergehender Mairegen und Mitternacht. Und doch: mehrtausendköpfig die Menge, die auf dem Markt schon seit Stunden ausharrt. Langsam schieben sich die braunen Kolonnen der Nationalsozialisten und dann das Feldgrau des Stahlhelms zwischen die Mauern der Bevölkerung hindurch auf das weite Karree. Mit Sporengeklirr und wehenden Fahnen marschieren die Chargierten der Korporationen und die Aktivitas an und nehmen um den Scheiterhaufen Aufstellung. Dann – natürlich ohne Tritt! – eine große Gruppe von Studentinnen und schließlich die Freistudenten. Der Markt ist gefüllt. Grell leuchten die Scheinwerfer auf das Rathaus. Die große Freitreppe liegt in einer Flut von Licht. Hier haben sich die Führer der Nationalsozialisten, der Studentenschaft eingefunden und hier sind auch die Dozenten der Hochschulen versammelt. …“

General-Anzeiger für Bonn und Umgebung vom 11. Mai 1933 (Nr. 14628, S. 3) „Flamme empor! Die Bonner Studenten-Kundgebung ‚Wider den undeutschen Geist’“

Die Rede von Walter Schlevogt, dem Führer der Bonner Studentenschaft bildete den Auftakt: „Man stehe in einer Revolution, die aber erst begonnen habe. So sei auch mit dem flammenden Feuer nicht die Aktion gegen den undeutschen Geist vollbracht, sondern erst eingeleitet. Ihr Ziel sei die Ausrottung aller undeutschen Geistesproduktion.“ General-Anzeiger für Bonn und Umgebung vom 11.5.1933.

Der Germanist Hans Naumann fasste danach sein Credo folgendermaßen zusammen.
„Fliegt ein Buch heute Nacht zuviel ins Feuer, so schadet das nicht so sehr, wie wenn eines zu wenig in die Flammen flöge. Was gesund ist, steht schon von allein wieder auf.“

Der Kunsthistoriker Eugen Lüthgen geht in seiner Feuerrede noch einmal auf das Kultur- und Literaturverständnis des Nationalsozialismus ein.

„Groß ist die Zahl der Verführer und Schänder des deutschen Geistes. Hinein in die Flammen mit dem Gift des Klassenkampfes und des Materialismus, mit den Zeugen der Dekadenz und des moralischen Verfalls; hinein in die Flammen mit dem Werk eines Kautzky und Marx, eines Heinrich Mann, eines Glaeser und Kästner. (…) Den Flammen überantwortet auch die Verfälscher unserer Geschichte, die statt Ehrfurcht vor dem Großen unserer Vergangenheit die Herabwürdigung predigten oder in volksfremden Journalismus demokratischjüdische Frechheit bekundeten. Hinein in die Glut mit dem, was artfremden Geistes bei Emil Ludwig, Werner Hegemann, Theodor Wolff, Georg Bernhard und Erich Maria Remarque. Wer immer aber das kostbarste Gut unseres Volkes, die deutsche Sprache dünkelhaft verhunzt, wer in anmaßender Frechheit Wert und Würde des deutschen Volksgeistes antastet, auch der gehört, wie Alfred Kerr, Tucholsky und Ossietzky, mit seinem Werk auf diesen Scheiterhaufen. (…) So werfen wir auch im Geiste hinein in diese Flammen die wurzellosen Machwerke der bildenden Kunst, die Spiegelbilder der Zeit der Korruption und Zersetzung, allen Schmutz und Schund, der dem unkünstlerischten Grundsatz folgte, den es je in weiter Welt gab, dem Grundsatz der Formzertrümmerung.“

Die Zitate sind einem Artikel von Dr. Ingrid Bodsch, Direktorin des Stadtmuseums Bonn und der Broschüre „Kampf wider den undeutschen Geist“, Bonn 1933 entnommen.

Weiterführende Links:

Dokumente und Fotos zur Bücherverbrennung in Bonn 1933

Erklärung von Bonner Hochschullehrern aus dem Jahr 1933

Siehe auch Teil 2: Bücherverbrennung Bonn 1933 – 2013 Bonn gedenkt der Bücherverbrennung von 1933

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Duftender Doppelpunkt: Bücherverbrennung Bonn 1933 – 2013

News von Planet Biblioblog - 18. April 2013 - 20:45
Teil2: Bonn gedenkt der Bücherverbrennung von 1933 Ein Mahnmal

Dem Engagement Wolfgang Deulings und einiger MitstreiterInnen ist es zu danken, dass am 10. Mai 2013 der Öffentlichkeit ein Mahnmal zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933 am Bonner Marktplatz übergeben wird.

Teile der Bonner Politik und die Kulturverwaltung hätten das Gedenken an die Bücherverbrennung gerne hinter den „verschlossenen Türen“ des Rathauses stattfinden lassen. Eine solche elitäre Feier wäre nicht zuletzt ein Affront gegen das auf gesellschaftliches Erinnern orientierte Projekt gewesen.
Durch eine rege öffentliche Diskussion konnte dies verhindert werden. Das nun öffentlich zugängliche Programm bildet einen angemessenen Rahmen für die Einweihung des Mahn- bzw. Erinnerungsmal.

Dieses besteht aus 60 bronzenen Buchrücken, die in die Pflasterung des Bonner Marktplatzes eingelassen sind. Auf jedem von ihnen ist Titel und Autor eines verbrannten Buches zu lesen. Die zunächst vereinzelt und wie zufällig verlegten „Lesezeichen“ verdichten sich, je näher sie dem Ort der Bücherverbrennung vor dem Alten Rathaus kommen, immer mehr. Dort befindet sich eine, ebenfalls ins Pflaster eingelassene Büchertruhe, ein wetterfester Archiv Behälter. Dieser bleibt das ganze Jahr verschlossen. Erst an jedem 10. Mai wird er geöffnet, die darin befindlichen Bücher werden entnommen und es wird aus ihnen vorgelesen. Danach werden Sie an Menschen aus Bonn verschenkt. Abschließend wird die Büchertruhe mit den Werken anderen AutorInnen befüllt und wieder bis zum kommenden 10. Mai verschlossen.

Der Entwurf für das Gedenkmal stammt von den Künstlern Andreas Knitz und Horst Hoheisel. Es wurde mit Spenden finanziert. 50.000 Euro hat die Landeszentrale für politische Bildung gestiftet. Weitere 15.000 Euro sind durch Einzelspenden von Bonner BürgerInnen zusammengekommen.

Weiterführende Links

Siehe auch Bücherverbrennung Bonn 1933 – 2013. Teil 1: Der Höhepunkt der Aktion „Wider den undeutschen Geist“

Vorstellung des Projektes „Lese-Zeichen“ Bonn durch die beiden Künstler Horst Hoheisel und Andreas Knitz

Broschüre zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung in Bonn

Die Lesezeichen am Bonner Marktplatz

Ab 22. April werden die Künstler Horst Hoheisel und Andreas Knitz die 60 Lesezeichen verlegen und die Bücherkiste in den Bonner Marktplatz einlassen. Sie sind folgenden AutorInnen bzw. Büchern gewidmet:

Karl Marx: Das Kapital (1867)
André Gide: Kongo und Tschad (1932) (Le Retour du Tchad, 1928)
Emil Julius Gumbel: Vier Jahre politischer Mord (1922)
Heinrich Mann: Der Untertan (1918)
Theodor Wolff: Vollendete Tatsachen (1918)
Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues (1929)
Egon Erwin Kisch: Paradies Amerika (1930)
Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz (1929)
Gina Kaus: Morgen um Neun (1932)
August Bebel: Die Frau und der Sozialismus (1878)

Friedrich Wilhelm Foerster: Lebensführung (1922)
Emil Ludwig: Genie und Charakter (1924)
Max Brod: Rëubeni, Fürst der Juden (1925)
Lion Feuchtwanger: Erfolg (1931)
Jaroslav Hašek: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (1926)
Ernest Hemingway: In einem andern Land (1930)
Bertha von Suttner: Die Waffen nieder! (1889)
Moses Hess: Rom und Jerusalem (1862)
Rosa Luxemburg: Die Akkumulation des Kapitals (1913)
Jack London: Die eiserne Ferse (1922) (The Iron Heel, 1908)

Carl von Ossietzky: Rechenschaft (1932)
Franz Jung: Die Eroberung der Maschine (1923)
Hermynia zur Mühlen: Ende und Anfang (1929)
Irmgard Keun: Das Kunstseidene Mädchen (1932)
Salomo Friedlaender: Kant für Kinder (1924)
Theodor Heuss: Hitlers Weg (1932)
Franz Kafka: In der Strafkolonie (1914)
Anna Seghers: Auf dem Wege zur amerikanischen Botschaft (1930)
Walther Rathenau: Zur Kritik der Zeit (1912)
Erich Kästner: Pünktchen und Anton (1931)

Bruno Traven: Die weiße Rose (1929)
Joachim Ringelnatz: Kuttel Daddeldu (1923)
Werner Hegemann: Das steinerne Berlin (1930)
Albert Ehrenstein: Briefe an Gott (1922)
Klaus Mann: Der fromme Tanz (1926)
Stefan Zweig: Sternstunden der Menschheit (1927)
Joseph Roth: Das Spinnennetz (1923)
Kurt Pinthus: Menschheitsdämmerung (1920)
Arthur Schnitzler: Reigen (1903)
Franz Werfel: Der Abituriententag (1928)

Julius Schäffer: Die Zerstörung des Volksgedankens durch den Rassenwahn (1929)
Ernst Glaeser: Jahrgang 1902 (1928)
Ernst Toller: Hoppla wir leben! (1927)
Maria Leitner: Hotel Amerika (1930)
Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur (1930)
Alfred Kerr: Die Harfe (1917)
Oskar Maria Graf: Wunderbare Menschen (1927)
Arthur Holitscher: Der Narrenbaedeker (1925)
Walter Mehring: Paris in Brand (1927)
Leo Hirsch: Die Dackellieder (1930)

Jakob Wassermann: Mein Weg als Deutscher und Jude (1921)
Helene Stöcker: Geschlechtspsychologie und Krieg ((1925)
Armin T. Wegner: Brief an Hitler (April 1933)
Bertolt Brechts Hauspostille (1927)
Kurt Tucholsky: Sprache ist eine Waffe (1930)
Georg Bernhard: Wie finanzieren wir den Krieg? (1918)
Helen Keller: Wie ich Sozialistin wurde (1912)
Else Lasker-Schüler: Arthur Aronymus (1932)
Erich Mühsam: Judas (1921)
Alexander Moritz Frey: Die Pflasterkästen (1929)

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Steuereule's Weblog: Das deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen jenseits der Bibliothek 2.0 – Zukunft jetzt gestalten

News von Planet Biblioblog - 18. April 2013 - 20:16
“Das deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen jenseits der Bibliothek 2.0 – Zukunft jetzt gestalten” lautet ein Artikel von Werner Tannhof (Bibliothek der HSU, Hamburg) in der Open Access Zeitschrift “027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur / Journal for Library Culture”. Der Autor reist Web 2.0 Angebote in der deutschen Bibliothekslandschaft an, ohne sie aber als das Heilmittel zu betrachten. [...]
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Steuereule's Weblog: ZKBW Dilog Nr. 75 erschienen

News von Planet Biblioblog - 18. April 2013 - 19:58
Der neue ZKBW Dialog Nr. 75 vom 15.04.2013 ist erschienen. Wieder bietet er Informationen und Tipps zum Thema Recherche, Fernleihe etc. Auch wenn es im Zusatz heißt, “… für die Südwest-Region-”, ist diese Publikation für alle interessant. ZKBW Dialog 75
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Literaturverwaltung & Bibliotheken: Breit und intensiv diskutiert – das Thema Literaturverwaltung beim BibCamp 6 in Nürnberg [Teil 1]

News von Planet Biblioblog - 18. April 2013 - 18:42
Es ist keine Woche her: Am 12. und 13. April (Freitag und Samstag) fand im Fakultätsgebäude Fachbereich Wirtschaftswissenschaften (WiSo) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) das nunmehr sechste BibCamp statt – DIE bibliothekarische Unkonferenz (vgl. zum Prinzip und zur Geschichte den einschlägigen Wikipedia-Artikel). Es war eine fantastisch und sehr professionell organisierte, themenvielfältige, intensive, konstruktive und zugleich entspannte [...]
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Library Mistress: Der Kärntnerische Sumpf

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 22:15
Im Katalog des Kärntner Landesarchivs habe ich heute den Bestand "Entsumpfung von Klagenfurt" entdeckt. Dauerte eine Weile, bis ich gemerkt habe, dass es dabei gar nicht um Politik geht ;-)


Arkomas: The swamp bar sign - New Orleans, aufgenommen am 13. November 2011, Flickr, CC-BY-NC

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Infobib: Musterbeispiel: Warum Open Data?

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 19:27

Im American Economic Review wurde 2010 eine anscheinend vielbeachtete Studie über “Growth in a Time of Debt” publiziert.1 Die Washington Post machte nun darauf aufmerksam, dass diese Studie nicht nur in der Austeritätsdebatte eine große Rolle gespielt habe, sondern auch methodisch nicht einwandfrei sei. In der Berechnung (in Excel), die der Studie zugrunde liegt, seien Berechnungsfehler begangen worden.

This discrepancy wasn’t caught earlier because Reinhart and Rogoff hadn’t made their full underlying data public. They only shared their spreadsheet with the Herndon, Ash and Pollin after the latter three tried to replicate the initial results and failed.

Hier geht es zur erwähnten Studie von Reinhart und Rogoff. Die Daten werden dort gleich zum Download angeboten, ebenso der R-Code, mit dem die zweite Auswertung gemacht wurde. Wer nun dort nach Fehlern suchen möchte, kann dies ohne Umstände machen und muss nicht den Studienautoren hinterherbetteln.

PS: Bei diesem Beispiel geht es mir nicht darum, ob sich durch Datenverfügbarkeit nun gegenteilige ökonomische Schlüsse ziehen lassen, sondern einzig um die Reproduzierbarkeit von Wissenschaft.


  1. Reinhart, Carmen M., and Kenneth S. Rogoff. 2010. “Growth in a Time of Debt.” American Economic Review, 100(2): 573-78.
    [dx.doi.org] []
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Archivalia: Köln: Petition gegen den Planungsstopp für das neue Stadtarchiv

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 17:13
Der skandalöse, faktische bestehnde Planungsstopp für den Neubau des Kölner Stadtarchivs hat zu einer Petition geführt, die es mit zutragen gilt: Link.
Neben dort erwähnten, sachlichen Gründen ist der Umgang der Kölner Ratspolitiker mit ihren Mitarbeitenden schockierend. Gleichwie man die Äußerungen aus dem politischen Raum bewertet - taktisches Säbelrassel für die Haushaltsdiskussion oder wirklich ernstgemeinte Ideenplatzierung - , die Kölner Kolleginnen und Kollegen verdienen unsere Solidarität.
Morgen (15:00) tagt in Köln der Unterausschuss Kulturbauten des Stadtrats (Tagesordnung), am 30. April der Stadtrat. Die Zeit für ein deutliches Zeichen drängt!
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Medinfo: Weltuntergang gebannt

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 14:12

Wie die NASA heute auf ihrer Webseite [neo.jpl.nasa.gov] bekannt gab, wird der Asteroid Apophis 2036 doch nicht auf die Erde stürzen. Neue Berechnungen zeichnen das Bild einen taumelnden Asteroiden, den die Sonnenstrahlung nicht auf einen Kollisionskurs mit der Erde bringen könnten (wie vormals gedacht).

Die grosse Unsicherheit war durch den nahen Vorbeigang Apophis’ mit der Erde in 2029 verursacht worden. Es war nicht ausgeschlossen worden, dass die Gravitationskraft der Erde dabei die Bahn von Apophis näher zur Erde ablenken würde.

(Was das alles mit Medizinbibliotheken zu tun hat, können Sie hier erahnen.)

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Medinfo: Librarian Advisory Board

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 14:02

The UpToDate Librarian Advisory Board meets quarterly to foster dialogue and discover common ground for helping clinicians provide the best patient care. This year, the Librarian Advisory Board Annual Meeting will be held May 3 in Boston, in conjunction with the 2013 Annual Meeting and Exhibition of the Medical Library Association Massachusetts (MLA ’13), also in Boston, Massachusetts, May 3-8.

If you would like to stat your opinion about UpTodate, please email us at: obsto@uni-muenster.de.

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LIBREAS.Library Ideas: LIBREAS: Neue Herausgeber und Verlag

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 13:05
Auch die Redaktion war nicht informiert:  LIBREAS wird bereits seit 2009 von R. Reuss und V. Rieble herausgegeben und erscheint im Verlag Vittorio Klostermann! “Sie lesen LIBREAS mit Leidenschaft und wir werden Ihnen auch in Zukunft ein hochqualitatives Journal bieten” heißt es in einer ersten Stellungnahme der verbliebenen Redaktionsmitglieder.
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Archivalia: Zweitältester deutscher Fechtclub mit vorbildlichem Vereinsarchiv

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 12:13
Der Fechtclub Offenbach feiert 2013 sein 150jähriges Jubiläum und kann sich bei den Vorbereitungen als einer von nur wenigen hessischen Sportvereinen auf ein eigenes Archiv stützen, das vorbildlich betreut wird. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Zusammenarbeit mit dem Kommunalarchiv der Stadt Offenbach.

Zusammen mit dem nur ein Jahr vorher gegründeten Fechtclub Hannover ist der Fechtclub Offenbach einer der ältesten Fechtvereine in Deutschland. Erfolgreiche Trainer, zu denen auch der berühmte Italiener Arturo Gazzera gehörte, sorgten dafür, dass immer wieder Deutsche Meister, Europameister und Weltmeister im Fechten aus Offenbach kamen.

Aber auch mit Bronze-, Silber- und Goldmedaillen verbesserten Fechterinnen und Fechter des Fechtclubs Offenbach die deutschen Medaillenspiegel. Besondere Aufmerksamkeit konnte dabei Helene Mayer auf sich ziehen, die bereits als 17-Jährige bei den Olympischen Spielen 1928 eine Goldmedaille im Fechten gewann.
Aber auch schon bei der Zwischenolympiade 1906 in Athen errangen Offenbacher Fechter Medaillen. Die ersten olympischen Jugendspiele 2010 in Singapur beendete ebenfalls ein Offenbacher als Silber-Medaillen-Gewinner.

„Im Sommer des Jahres 1863 war es, als einige junge Offenbacher, meist Kaufleute, sich vereinigten, um unter dem damals schon hier wohnenden Fechtlehrer Karl Adam Trub dauernden Unterricht zu nehmen. Aus dieser Vereinigung, in welche der Unterricht gebende Meister Trub den ächten und rechten Fechtergeist hineinzutragen wußte, entstand bald darauf der fest geschlossene Fechtclub Offenbach.“ So steht es in der Chronik des Fechtclubs Offenbach von 1863 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums im Jahre 1888.

Von einigen Wirren der ersten Jahre abgesehen, in denen die an sich steigende Fechterschar doch immer wieder aufgrund von Kriegseinflüssen reduziert wurde, setzte gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine sehr erfolgreiche Arbeit ein. Wesentlichen Anteil daran hatte Jakob Erkrath de Bary, der die Geschicke des Vereins 28 Jahre lang seit 1893 leitete. De Bary unternahm bei seinen beruflichen Reisen immer wieder Ausflüge in die italienische Fechtschule „Scuola Magistrale di Scherma“ in Rom, wo er auch den Trainer Arturo Gazzera entdeckte.

Nach einem kleinen Umweg über Wien kam Gazzera nach Offenbach. Hier begann dann seine Arbeit mit Fechtern und Fechterinnen. Bei der Zwischenolympiade 1906 in Athen errangen Offenbacher Fechter erste Medaillen. Jakob Erkrath de Bary war auch im Jahr 1911 der Initiator und Gründer des heutigen Deutschen Fechterbundes. Kurz darauf wurde, wiederum von de Bary initiiert, der Grundstein für den Internationalen Fechterband F.I.E („Federation Internationale D’Escrime“) gelegt.

Der große fechterische Siegeszug in Offenbach begann wenige Jahre später mit der von Gazzera ausgebildeten Fechterin Helene Mayer, die mit 17 Jahren Goldmedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam wurde und danach viele weitere großartige Siege für Deutschland und ihre Heimatstadt Offenbach erzielte. 1936 traf die zu diesem Zeitpunkt in den USA lebende Mayer die umstrittene Entscheidung, noch einmal für Deutschland an den Olympischen Spielen in Berlin teilzunehmen.

Der 2. Weltkrieg setzte dem Fechten zunächst ein Ende, bis dann - nach Genehmigung durch die Besatzungsmächte - wieder ein reges Vereinsleben begann. Der Fechtclub Offenbach wartete erneut mit großen Namen in der Fechterwelt auf: Helmi Höhle und Hedwig Hass seien als Beispiele genannt. In den 70er bis in die 90er Jahre waren Cornelia Hanisch, Christiane Weber, Eva-Maria Ittner und Katja Nass die großen „Aushängeschilder“ des Vereins, der bis heute Ausnahmetalente in seinen Reihen hat.

Maßgeblich trugen immer die Trainer dazu bei, diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen. War es am Anfang Arturo Gazzera, so folgten ihm später August Heim, Horst Christian Tell und Stefan Haukler - bis hin zum heutigen Trainer Miklos Bodóczi. Dieser sorgte in den letzten Jahren dafür, dass wiederholt Weltmeister, Europameister und Deutsche Meister nach Offenbach zurückkehrten, die Bronze-, Silber- und Goldmedaillen mitbrachten.

Die ersten olympischen Jugendspiele 2010 in Singapur sahen ebenfalls einen Offenbacher als Silber-Medaillen-Gewinner. Die Europa-Meisterschaft in Budapest endete im März dieses Jahres wiederum mit einer Europameisterin aus Offenbach sowie mit drei weiteren Bronze-Medaillen für Offenbacher Fechter. Die Erfolgsgeschichte des Fechtclubs Offenbach geht auch im 150. Jahr seines Bestehens weiter und wird mit vielen Veranstaltungen im Laufe des Jahres entsprechend gewürdigt.

Höhepunkt wird dabei zweifellos die Akademische Feier am 25. August 2013 im Jacques-Offenbach-Saal des Büsing-Palais sein. Am 7. September 2013 veranstaltet der Verein in der August-Heim-Halle einen „Tag des Fechtens“ mit Vorführungen des Fechtsports in allen Variationen. Danach folgen noch am 19. und 20. Oktober 2013 das „Internationale Stephan-Haukler-Gedächtnisturnier“ sowie am 30. November und 1. Dezember 2013 die „Deutschen Junioren-Meisterschaften“ im Fechten.

Waldemar Krug
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Archivalia: Newly-discovered 12th century recipes

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 12:04
"Newly-discovered food recipes from a 12th century Durham Priory manuscript have been found to predate the earliest known ones by 150 years. The recipes are to be recreated at a Durham University event later in the month.

The Latin manuscript mainly consists of recipes for medical ointments and cures and was compiled and written at Durham Cathedral’s priory around 1140. The work was recently re-examined and found to contain the food recipes, which experts believe are amongst the oldest in the western medieval culinary tradition, preceding the previously known examples from circa 1290. The manuscript is now held at Sidney Sussex College, Cambridge University."

[www.dur.ac.uk]
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netbib weblog: Schulbibliothek wandelt sich in Stadtbibliothek

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 11:41

Ein Artikel in einer Zeitung behandelt, wie durch geänderte Nachfrage die Bibliothek des Bildungszentrums (BZM) in Marktdorf immer mehr zu einer Stadtbibliothek wird.

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Infobib: Debatte über CIB

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 11:34

Adrian Pohl analysiert in seinem Blog den genehmigten DFG-Antrag “Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten (CIB)” (PDF). Er selbst war am Konkurrenzantrag libOS beteiligt. Seiner Meinung nach wird eine Kernanforderung der DFG-Ausschreibung durch CIB nicht erfüllt:

Wie will der Antrag denn nun die in der DFG-Ausschreibung geforderte “Integration der nationalen Erschließungsdaten zur Schaffung einer funktional einheitlichen Katalogisierungs- und Datenplattform” umsetzen? – Gar nicht. Die Antragsteller interessieren sich augenscheinlich in erster Linie für ihre eigenen Kunden. Mir scheint als sei der primäre Zweck des Antrags, die Migration der BVB-, KOBV- und HeBIS-Verbundbibliotheken in die OCLC-/Ex-Libris-Cloud zu finanzieren.

Darüber hinaus bemängelt er die fehlende (plausible) Exit-Strategie. Bei einem Bibcamp vor einigen Jahren war genau dies ein Streitpunkt in einer Session zur “Bibliothek in der Cloud” (o.ä.): Was passiert, wenn der Cloudanbieter nicht macht, was die Kunden wollen?

Die Auslagerung kritischer Infrastrukturen an externe Dienstleister kann funktionieren, kann unter Umständen sogar sinnvoll sein. Dafür sind aber viele Kriterien zu erfüllen. Ein maßgebliches Kriterium ist für mich die Rückführbarkeit der Infrastruktur in die eigene Hand. Dazu gehören verschiedene Komponenten.

Ein einfaches Beispiel für die gut funktionierende Auslagerung an einen Dienstleister ist ein WordPress-Blog. Dies kann man bei WordPress.com hosten lassen. Verwendet man eine eigene Domain dafür, kann man mit ein wenig Knowhow (das man in diesem Fall selbst erwerben oder einkaufen kann) ein dank Open Source technisch identisches Blog auf eigenem Server hosten, die Adresse weiterverwenden und alle Daten von WordPress.com ins eigene Blog importieren.

Werden OCLC und Ex Libris dies gewährleisten? Wird den Bibliotheken die Möglichkeit gegeben, die Software so kennenzulernen, dass sie selbst damit arbeiten könnten, wenn sie denn frei verfügbar wäre?

Adrian schreibt:

Ich denke, das Thema verlangt ein bisschen mehr Aufmerksamkeit in der Fachwelt als ihm bisher zugekommen ist, weil es sich eben nicht um eine der üblichen DFG-Ausschreibungen handelt, sondern um den erklärten Versuch, “einen umfassenden Umstrukturierungsprozess mit anzustoßen und zu unterstützen”, der eine grundlegende Veränderung der Informationsinfrastruktur in Deutschland mit sich bringen kann.

Wie auch immer man zum konkreten Vorhaben steht, dieser Aussage ist auf jeden Fall zuzustimmen.

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netbib weblog: “Lebende Bücher” in der Phantastischen Bibliothek

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 11:31

Es werden noch weitere Freiwillige gesucht, die sich als lebende Bücher zur Verfügung stellen. Ein Beitrag in Schrift und Ton des hessischen Rundfunks (hr) zum Angebot der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar.

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netbib weblog: Bekenntnis zu Open Access

News von Planet Biblioblog - 17. April 2013 - 11:30

Die Universität Mainz tritt Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen bei:

“Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen beigetreten. Universitätspräsident Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch hat die Erklärung im Januar 2013 unterzeichnet und damit ein deutliches Bekenntnis zu Open Access abgelegt.”

[via idw-online.de]

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